Brücke der Freundschaft e. V.

Das Jahr 2019 in Wort und Bild

Hier können Sie sich über unsere laufenden Aktivitäten in 2019 informieren. Gern veröffentlichen wir Berichte oder Fotos von unseren Veranstaltungen. Beiträge oder Fotos bitte per Mail an

IlonaSchmidt@communityptpiberlin.de oder

PeterBuechler@communityptpiberlin.de.

Eine redaktionelle Bearbeitung behalten wir uns vor.

  

November

09.11.

 

 

 

 

Ost-Berlin, Die halbe Hauptstadt - 19 Mitglieder trafen sich zum Besuch dieser Ausstellung im Ephraimpalais. 30 Jahre nach Mauerfall wurden Erinnerungen wach! Viele Aktivitäten des Vereins wären ohne dieses Ereignis nicht möglich gewesen, er würde in seiner heutigen Form nicht einmal existieren. Die Mitglieder kommen mittlerweile gleichermaßen aus dem West- und dem Ostteil der Stadt. Auch "Grenzgänger" finden sich unter den Mitgliedern. Und so verwundert es nicht, dass anschließend in der Rippe lebhaft über persönliche Erfahrungen diskutiert wurde.

https://www.stadtmuseum.de/ausstellungen/ost-berlin

Oktober

13.10.

bis

15.10.












Minikreuzfahrt Kopenhagen/Oslo - Mit dem Busreiseveranstalter BVB Freizeitreisen genossen 3 Mitglieder und 1 Gast Kreuzfahrt-Flair. Mit dem Bus ging es zunächst nach Rostock, um mit der Fähre in 1,5 Stunden nach Gedser überzusetzen. In Kopenhagen wurde vor dem Einchecken auf dem Fährschiff nach Oslo der kleinen Meerjungfrau ein Besuch abgestattet. Die Fahrt nach Oslo dauerte gut 17 Stunden, die in den komfortabel und zweckmäßig eingerichteten Kabinen der DFDS-Fähre recht schnell vergingen. Ein reichhaltiges Schlemmerbuffet an Bord sorgte für das leibliche Wohl und in verschiedenen Restaurants und Bars mit Live-Musik klang der Tag angenehm aus. Am nächsten Morgen genossen die Teilnehmer den malerischen Anblick bei der Einfahrt in den Oslofjord. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet waren waren knapp 7 Stunden Zeit, um während einer Stadtrundfahrt einige der schönsten Osloer Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Der BVB-Reiseleiter hatte die Route geschickt zusammengestellt, denn eine Tour durch die Altstadt war nicht möglich, denn diese ist seit diesem Jahr autofrei. Aber der Besuch der Schanze am Holmenkollen, des Vigeland Sculpture Parks und der Museumsinsel mit dem von Thor Heyerdahl errichteten Museum KON-TIKI stellten ein interessantes und abwechslungsreiches Programm dar. Pünktlich um 17:00 Uhr legte die Fähre Richtung Kopenhagen ab und zum Ausklang des Tages konnte man den Sonnenuntergang über dem Oslofjord genießen. Nach dem Frühstück erwartete die Teilnehmer eine Stadtrundfahrt zu einigen Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen. Der Wachwechsel vor dem Schloss von Königin Margrethe oder der Besuch des Tivoli waren hierbei die Highlights. Über Gedser und Rostock ging die Fahrt dann wieder zurück nach Berlin. Müde aber begeistert und voller Eindrücke erreichten die Teilnehmer kurz nach 22:00 Uhr ihren Heimathafen am ZOB.

September

27.09.

 

 









Führung im Spreepark Berlin - Es war nicht einfach, diesen Führungstermin zu bekommen und dann spielte das Wetter nicht mit. Aber 14 Mitglieder und 1 Gast ließen sich davon nicht abschrecken und erforschten das Gelände in Begleitung einer Führerin und eines Sicherheitsmannes. Sie erfuhren viel über die drei Leben und die Wiedergeburt des Parks. 1969 als Kulturpark Plänterwald eröffnet war er mit jährlich 1,7 Millionen Besuchern der einzige Vergnügungspark in der DDR. Nach der politischen Wende ab 1991 als Freizeitpark nach westlichem Vorbild betrieben, musste er 2002 aufgrund der Insolvenz des Betreibers geschlossen werden. Danach begann eine wilde Zeit! Die Natur eroberte das Gelände zurück, die zurückgebliebenen Fahrgeschäfte verrotteten, es diente als Filmkulisse und "Abenteuerspielplatz". 2014 wurde es vom Land Berlin zurückgekauft. 2016 übernahm die landeseigene Grün Berlin GmbH den Park, um ihn zu einem umweltverträglichen und touristisch attraktiven Kultur- und Freizeitpark zu entwickeln. Die Bauarbeiten sollen 2020 beginnen und ab 2021 soll er schrittweise wieder eröffnet werden. Die Teilnehmer waren aber schon heute begeistert von ihrem Erlebnis Spreepark.

18.09.

 

 

 

 

 

 



Tagesfahrt zum Schloss Marienburg und nach Hildesheim - 6 Mitglieder und 2 Gäste folgten dem Aufruf zu einer Busfahrt mit BVB Touristik. Auf Schloss Marienburg erwartete die Teilnehmer eine sehr interessante Führung durch das Welfenschloss, bei der sie viele interessante Details über die Geschichte des Hauses Hannover erfuhren. Gleich drei Mal UNESCO-Weltkulturerbe galt es in Hildesheim zu bestaunen. Hildesheim wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, so dass man nur noch wenige historische Gebäude bewundern kann. Diese konzentrieren sich im Wesentlichen um den historischen Marktplatz. Hier begann auch der kurze Stadtrundgang, welcher vorbei am schmalsten Haus der Stadt und an der Michaeliskirche, dem wohl schönsten romanischen Kirchenbau in Nordeuropa, bis zum Mariendom mit dem tausendjährigen Rosenstock führte. Einige nutzten die Gelegenheit und statteten auch noch der Andreaskirche mit dem höchsten Kirchturm Niedersachsens einen Besuch ab. Andere genossen in der eng bemessenen Freizeit einen Kaffee im "Kleinen Röstwerk" bei leckerem Kuchen. Gegen 18 Uhr ging es dann ohne Stau und Zwischenhalte zurück nach Berlin. Die Teilnehmer waren sich einig: Hildesheim ist einen Besuch wert.

09.09.

bis

11.09.

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Konferenzausklang in Sofia - Die 7 Berliner Teilnehmer erkundeten im Anschluss an die Konferenz auf eigene Faust die bulgarische Hauptstadt Sofia. Das ausgewählte "Sofia Place Hotel" im Zentrum unweit des belebten "Vitosha Boulevards" war eine ausgezeichnete Wahl. Alle Sehenswürdigkeiten der Stadt waren fußläufig erreichbar. Bei einem gemeinsamen Essen in einem bulgarischen Spezialitätenrestaurant nahmen die Mainzer und Berliner Mitglieder am Montag Abend voneinander Abschied. Am Dienstag nutzten einige das Angebot einer freien öffentlichen Führung in englischer Sprache durch das Zentrum, andere erkundeten die Stadt individuell zu Fuss und mit der Straßenbahn. Beeindruckend waren die orthodoxen Kirchen, insbesondere  die "Alexander Nevski Kathedrale". Im Nationalmuseum konnte man sich mit der Geschichte Bulgariens beschäftigen. Viele Parks boten angenehme Oasen und Ruhepunkte vor der Hitze der Stadt. Interessant war der Besuch des alten "Zhenski Pazars", eines Marktes, der im 19. Jh. noch zu Zeiten der Türkenherrschaft von Frauen für Frauen gegründet wurde. Hier kaufen die Sofioter ein, und man erhält einen Einblick in das Sofioter Lebensgefühl. Auf dem Trödelmarkt vor der "Alexander Nevski Kathedrale" werden die unterschiedlichsten Sammlerartikel angeboten bis hin zu Orden aus der kommunistischen Ära, aber auch - wie makaber - Hakenkreuze und Orden aus der NS-Zeit. Unweit des Hotels in einem weitläufigen Park befindet sich der "National Palace of Cultur", von weitem sehr beeindruckend, aber aus der Nähe betrachtet, hatte er sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Am Mittwoch Nachmittag hieß es Abschied nehmen und mit Taxis, die in Bulgarien sehr billig sind, fuhren alle zum Flughafen und mit einem Rynair Flug ging es zurück nach Berlin.

05.09.

bis

08.09.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

PTPI EU Conference 2019 in Plovdiv - Mit 9 Teilnehmern waren die deutschen Abgesandten nach den Bulgaren selbst die zahlenmäßig größte Delegation. Das Programm der Konferenz war abwechslungsreich und erfrischend jung, denn es wurde vom Studentchapter Plovdiv organisiert. Nach einer Kennenlern-Art-Installation auf dem "Youth hill" in Plovdiv trafen sich die Teilnehmer zur "Night of Cultures". Während eines landestypischen Dinners präsentierte jede Delegation das eigene Land mit einem kleinen kulturellen Beitrag. Die deutsche Delegation sang die "Ode an die Freude" und erntete dafür großen Beifall. Das Highlight war allerdings die Darbietung von Volkstänzen durch die bulgarischen Gastgeber. Am zweiten Tag erkundeten alle in Kleingruppen unter Anleitung der Plovdiver Jugendlichen die Stadt Plovdiv. Am Abend war Gelegenheit, an dem offiziellen Festappell auf dem Platz der Vereinigung zum Jahrestag der Vereinigung des Fürstentums Bulgarien mit Ostrumelien teilzunehmen. Das European Council Meeting fand am Samstag vormittag statt, und am Abend trafen sich noch einmal alle Delegationen zum Dinner in einem sehr schönen landestypischen Resataurant. Das dargebotene Kulturprogramm mit Volkstänzen und live gesungenen Songs gefiel allen, und zum Abschluss konnte jeder nach Lust und Laune auch selbst das Tanzbein schwingen. Am Sonntag nutzten sehr viele Teilnehmer die Möglichkeit eines Ausfluges zum Kloster Batschkovo, etwa 30 km von Plovdiv entfernt. Mehr ...

02.09.

bis

04.09.










PTPI European Conference Pre-tour in Bulgarien - 19 Mitglieder von PTPI trafen sich am Montag vor Beginn der Konferenz in Plovdiv zu einer dreitägigen Rundreise durch den Süden Bulgariens. Darunter waren Teilnehmer aus Dänemark, Schweden, der Schweiz und aus Deutschland. Geleitet wurde die Tour von Emilia C. aus Bulgarien, die in ihrem Sohn Vensan einen perfekten Assistenten hatte. In Sopot besichtigten die Teilnehmer das Haus des bedeutenden bulgarischen Dichters Ivan Vazov und einen ethnografischen Komplex, in dem altes Handwerk gepflegt und vorgeführt wurde. Höhepunkt des ersten Tages war sicherlich die abenteuerliche Fahrt mit der Seilbahn im "Nationalpark Central Balkan". Übernachtet wurde in dem sehr modernen Wellness-Komplex "Starosel Complex Wine&Spa", wo die Möglichkeit bestand, an einer "Wine tour" teilzunehmen. Höhepunkte des zweiten Tages waren der Besuch einer Rosenfarm und die Fahrt ins Tal der Thrakischen Könige, wo zwei Grabstätten besichtigt wurden. Den Abschluss dieses Tages bildete der Besuch des sehr interessanten und modernen "Iskra Historical Museums" in Kazanlak. Am dritten Tag ging die Fahrt zunächst zu den Felsenbrücken im Karsttal des Flusses Erkyupriya in den Westrhodopen. Der anschließende Besuch der Gefängnismolkerei in der Nähe von Smolyan war der letzte Höhepunkt dieser Tour. Die Teilnehmer erhielten hier nicht nur einen Einblick in die Produktionsweise bulgarischen Feta Käses, sondern wurden auch köstlich mit den hauseigenen Produkten bewirtet.

August

24.08.








Von Birnen & Menschen, eine szenische Führung - zu diesem Streifzug durch Ribbeck trafen sich an diesem sonnigen Samstag 13 Mitglieder und 6 Gäste. Sehr schön erhalten, gepflegt und liebevoll saniert präsentiert sich dieses kleine Dorf im Havelland. Hier dreht sich alles um die Birne. Birnenschnaps, Birnenschorle, Birnentorte, Birnenflammkuchen sind nur einige der Leckereien, die in den kleinen Gaststätten rund um das wunderschön sanierte Schloss, in dem sich ein Hotel und ein sehenswertes Museum befinden, angeboten werden. Die kleine Führung rund um den Dorfanger mit Jan van Damals - mit bürgerlichem Namen Gernot Frischling - vermischte auf unterhaltsame Weise Legende und Wahrheit und präsentierte gleich drei Geschichten zur Herkunft des Ortsnamens.

15.08.





 

 

 

 



Emil Nolde - Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus. An der Führung durch diese sehr interessante Ausstellung im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart nahmen 17 Mitglieder und drei Gäste teil. In knapp 60 Minuten erhielten sie einen Überblick über das Schaffen dieses wohl bekanntesten "entarteten" Künstlers von der Wilhelminischen Kaiserzeit über die Weimarer Republik, das "Dritte Reich" bis in die fünziger Jahre der Nachkriegszeit, sein Selbstbild und seine Selbstinszenierung. Die Ergebnisse eines umfangreichen Forschungsprojekt, in welchem erstmals die zahlreichen Bestände des Nolde-Nachlasses in Seebühl ausgewertet wurden, sind in der Ausstellung anhand vieler Bilder und Dokumente dargestellt. Was war er für ein Mensch? Wie passen seine Verfemung und sein Berufsverbot ins Bild eines Künstlers, der erklärter Anhänger des Nationalsozialismus und Antisemit war. Eine neue Betrachtungsweise erfahren seine sogenannten "ungemalten Bilder", die er angeblich heimlich während des Berufsverbotes anfertigte, die aber wohl nur Vorstudien zu großen Ölbildern waren. Augenscheinlich muss die Nolde-Biografie neu geschrieben werden! Den Teilnehmern am Ausstellungsbesuch gab die Führung jedenfalls viel Diskussionsstoff für das anschließende gemütliche Beisammensein im Ristorante Porta-Nova.

12.08.

 



 

Mit der MS Wappen von Spandau nach Brandenburg - Fünf Mitglieder genossen auf dieser Schifffahrt einen entspannten Tag auf der Havel. Das Wetter war ihnen hold. Sauerstoff tanken und Natur genießen, das war das Motto dieser Fahrt! Zwei Stunden Aufenthalt in Brandenburg wurden genutzt, um ein Fischbrötchen beim Fischer zu verzehren und der Dominsel einen Besuch abzustatten. Fazit: Natur pur im schönen Berliner Umland lässt die großstädtische Seele frohlocken.

Juli

14.07.

bis

18.07.

 

 

 

 

Fünftägige Busreise mit BVB-Touristik nach Berchtesgaden - An dieser wunderschönen Reise ins Berchtesgadener Land nahmen drei Mitglieder teil. Im Alpensporthotel Seimer erwartete die Teilnehmer nicht nur eine üppige Halbpension, sondern auch ein atemberaubender Blick auf den zweithöchsten Berg in den deutschen Alpen, den Watzmann. Auf dem Programm standen eine Führung im Kehlsteinhaus knapp unter dem Kehlsteingipfel, eine Schifffahrt auf dem Königssee nach St. Bartholomä, die Herreninsel im Chiemsee mit Schloss Herrenchiemsee, das bayrische Staatsbad Bad Reichenhall und eine Rundfahrt durch den Rupertiwinkel mit Besichtigung des Augustiner-Chorherrenstiftes am idyllischen Höglwörther See. Organisation und Reiseleitung der Tour waren phantastisch. Ein herzliches DankeSchön an den Berliner Busreiseveranstalter BVB Touristik für dieses Angebot!

06.07.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Einladung der Bürgermeisterin in Perleberg - 16 Mitglieder und zwei Gäste waren bei der Tagestour in die brandenburgische Kreisstadt Perleberg dabei. Am Bahnhof wurde die Gruppe von Frau Jura, der Bürgermeisterin der Stadt, empfangen, um gemeinsam zum mittelalterlichen Rathaus zu spazieren. Frau Jura informierte dabei über die Entwicklung der Stadt. Im Rathaus schloss sich eine Führung an, die den Ratssaal, den Glockenturm mit dem alten Gefängnis und die Gerichtslaube, die heutzutage als Standesamt dient, einschloss. Nach einer Stärkung im sehr ansprechenden Statt Café fogte eine knapp zweistündige Führung durch das mittelalterliche Zentrum mit seinen hübschen Fachwerkhäusern, dem Rosenhof, dem Judenhof und dem Roland auf dem Marktplatz, der seine ganz eigene Geschichte hat. Nachdem die kleinste Gasse passiert war, gab es auch noch Kaffee im Café Roland, bevor die Fahrt mit dem Regio-Zug zurück nach Berlin führte. Ein herzliches DankeSchön an Uta Z., die dieses Treffen initiierte und organisierte. Weitere Bilder im Fotoalbum und ein Bericht in der Review!

Juni

27.06.

bis

30.06.

 

 

 

 

Mainz ist eine Reise wert - Davon überzeugten sich 8 Mitglieder und ein Gast und wagten bei tropischen Temperaturen die Reise mit der Bahn in die rheinlandpfälzische Landeshauptstadt. Dort wurden sie von den beiden in Mainz ansässigen Mitgliedern Wendy und Werner empfangen. Das ausgewählte Hotel gegenüber des Domes war ein hervorragender Ausgangspunkt, um die Sehenswürdigkeiten dieser über 2000 Jahre alten Stadt zu entdecken. Auf dem Programm standen eine zweistündige Stadtführung mit Besichtigung der Kirche St. Stephan und des Domes, eine Führung durch die Sektkellerei Kupferberg, eine Schifffahrt auf dem Rhein nach Rüdesheim und der Besuch des Gutenbergmuseums. Ein herzliches Dankeschön an Dagmar, Wendy und Werner für die perfekte Organisation. Weitere Bilder ein Artikel in dim Fotoalbum und in der Review!

19.06.

 

 

 

 

 

 

 

 

LAGA in Wittstock/Dosse - An dem Ausflug nahmen 10 Mitglieder und zwei Gäste teil. Während einer interessanten etwa 2-stündigen Führung durch einen engagierten Wittstocker Bürger erfuhren die Teilnehmenden nicht nur viel über die Landesgartenschau, sondern es gab auch spannende Informationen zur Geschichte dieser Brandenburgischen Stadt. Hier fand im Jahre 1636 eine der verhehrendsten Schlachten des 30jährigen Krieges statt. 16.000 Schweden trafen auf 22.000 Kaiserliche. 6.000 Menschen fanden den Tod. Wer mehr wissen möchte, dem sei das Museum des Dreißigjährigen Krieges empfohlen! Für die Mittagspause waren Plätze im Marktstübchen reserviert, welches mittwochs zwar Ruhetag hat, uns aber trotzdem bewirtete. Ein herzlicher Dank an das Team des Restaurants. Das Essen war hervorragend. Auf dem Heimweg sorgte die Bahn noch für etwas Abenteuer! Der 16-Uhr-Zug konnte seine Fahrt wegen Getriebeüberhitzung nicht durchführen. Der nächste Zug nahm ihn ins Schlepptau, so dass alle wieder nach Berlin zurück kamen, wenn auch mehr als eine Stunde später, als gedacht. Insgesamt ein gelungener Ausflug. Weitere Bilder im Fotoalbum!

15.06.

 

 

 

 

 

 

"Heu und ländliche Entwicklung" - war das Motto der Landpartie nach Groß Schönebeck, an der 7 Mitglieder und ein Gast teilnahmen. Das Dorf unweit von Berlin hatte viel zu bieten: Diskussionen und Chorgesänge auf der Bühne, die den Lindenplatz schmückte, Seiltanz zwischen den Bäumen, von den Landfrauen selbst gebackener Kuchen, dazu Kaffee, Steak und Bratwurst vom Grill, eine Chorprobe in der kleinen Kirche, ein interessantes Museum im Schloss und viel gute Laune. Höhepunkt war zweifellos die gut einstündige Felderfahrt mit dem Traktor, auf der der Geschäftsführer des im Ort ansässigen landwirtschaftlichen Großbetriebes aus dem "Nähkästchen" plauderte. Ein gelungener Nachmittag, der den Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben wird. Danke-Schön an Christina S. für Idee und Organisation! Weitere Bilder und ein Bericht im Fotoalbum und in der Review.

05.06.




 

 

Spargelfahrt nach Diedersdorf – Zum jährlichen traditionellen Spargelessen im Berliner Umland trafen sich 8 Mitglieder am Bahnhof Blankenfelde. Von dort ging es mit dem Bus 704 weiter nach Diedersdorf. Im Spargelhof Diedersdorf angekommen, erwartete die Teilnehmer ein rustikales Restaurant nebst Hofladen. Ein großes Zelt verfügt über zahlreiche Plätze. Bei dem schönen Wetter wurden die Plätze im Garten bevorzugt. Die Speisekarte bot alle Spargelgerichte mit unterschiedlichen Beilagen an. So konnte jeder Wunsch erfüllt werden. Ein leckerer Nachtisch rundete das Essen ab. Gegen 15.00 Uhr traten die Ausflügler den Heimweg an. Allen hat der Ausflug gut gefallen. 

Mai

16.05.

 

 

 

Busfahrt zum Spargelessen - Fünf Mitglieder scheuten nicht die frühzeitige Abfahrt mit dem Tourbus von BVB Touristik, um sich über die Spargelqualität im östlichen Erzgebirge zu informieren. Neben dem saisongemäßen Mittagsmahl im Landgasthof der Gemeinde Cotta war die Dampflokfahrt in einer der ältesten Schalspurbahnen Deutschlands von Dippoldiswalde nach Freital einer der Höhepunkte. Das Wetter, welches die kalte Sophie den Ausflüglern bescherte, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Ein kleiner Artikel dazu sowie weitere Fotos in der Review.

  

09.05.

 

 

 

 

 

 

 

Tagesausflug nach Neuruppin - Der 200. Geburtstag von Theodor Fontane war für 14 Mitglieder Anlass, seine Geburtsstadt zu besuchen. Während eines etwa 2-stündigen- Stadtrundganges gab der Diplomlehrer Ulrich N. Gaebler als  Geheimer Oberbaurat im Oberbaudepartement Preußens Philipp Bernard Francois Berson einen kurzweiligen Einblick in die Geschichte und die Entwicklung dieser märkischen Stadt. Nicht fehlen durften dabei einige Wirkungsorte ihrer beiden berühmten Söhne Theodor Fontane und Karl Friedrich Schinkel. Der Nachmittag gehörte dem Museum Neuruppin, welches seinen berühmten Sohn mit einer ganz besonderen und etwas ungwöhnlichen Ausstellung ehrte. Im Mittelpunkt steht dabei der Autor Theodor Fontane mit seinen Textwelten, seinen Wortschöpfungen und seiner Arbeitsweise! Eine spannende Führung brachte uns diese Welt näher. Ein Bericht und weitere Fotos finden sich in derRückschau und im Fotoalbum.

April

16.04.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stille im Lärm der Zeit - Marc, Macke, Nolde. So nennt sich eine Sonderausstellung des Kunstmuseums Moritzburg in Halle, die 8 Mitglieder zu einem Tagesausflug in die Stadt an der Saale inspirierte. Bei herrlichem Frühlingswetter nutzten sie den Vormittag, um Meisterwerke der klassischen Moderne aus der Sammlung Ziegler zu betrachten, die im Museum im Zusammenspiel zur eigenen Sammlung präsentiert werden. Nach einer gemütlichen Mittagspause im Museums Cafè nutzten die Teilnehmer die Zeit zur Besichtigung der Marktkirche. Eine ganz private Führung wurde nach Betrachtung von Martin Luthers Totenmaske durch eine Mitarbeitende der Marktkirchengemeinde angeboten. So erfuhren die Anwesenden, dass die Marktkirche "Unser lieben Frauen" aus ursprünglich zwei Kirchen entstanden ist, indem man den Hallenbau zwischen den Türmen beider Kirchen errichtete, und dass die Türme nicht der Kirche zugehörig sind, sondern Eigentum der Stadt. Die imposante Farbigkeit der Kirche und das große Altargemälde beeindruckten alle. So nahmen sie denn auch die 50 min Zugverspätung, mit der die Bahn auf der Heimfahrt überraschte, gelassen hin. Weitere Bilder im Fotoalbum!

13.04.

 

 

 

 

 

Verborgene Orte - so nannte sich die Gebäudeführung durch das unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes des Flughafens Tempelhof, an dem 11 Mitglieder und 22 Gäste teilnahmen. Eine fachkundige Führerin führte treppauf, treppab bis ins 3. Untergeschoss des Gebäudes. Kaum vorstellbar, dass die Innenhöfe 12 m unter Straßenniveau liegen! Beängstigend, dass sich in den Luftschutzkellern bis zu 80 Personen pro Raum während eines Luftangriffes aufhielten und sehr schade, dass unwiederbringliche Filmdokumente im Bunker einem Brand zum Opfer fielen. Eine äußerst interessante Führung, die bei Pizza und Bier für einige Teilnehmer in einem Ristorante Nähe S-Bahnhof Tempelhof ausklang. Zwei ausführliche Berichte können in der Review nachgelesen werden.

März

27.03.

 

 

 

 

Polizeihistorische Sammlung im Polizeipräsidium - An der sehr interessanten Führung nahmen 10 Mitglieder teil. Beim Gang durch gut 200 Jahre Berliner Polizeigeschichte erfuhren die Teilnehmer Interessantes über den polizeilichen Arbeitsalltag in Vergangenheit und Gegenwart und konnten Uniformen, Waffen, Arbeitsmittel aber auch Tatwerkzeuge aus diversen Kriminalfällen in Augenschein nehmen. Besonders beeindruckend sicherlich der abschließende Polizeifilm über Einsätze bei Maidemonstrationen in dem "Wanne" genannten Polizeifahrzeug. Manch einer bekam hier Gänsehaut! Weitere Bilder im Fotoalbum.

19.03.

 

 

 

 

 

 

 

Die Frauen von Själö - Lesung. Spontan und kurzfristig trafen sich 7 Mitglieder im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin-Tiergarten. Sie wurden nicht enttäuscht! Die junge schwedischsprachige Finnin Johanna Holmström stellte ihr neuestes Buch vor. In dem Roman schreibt sie über das Schicksal und die unmenschliche Behandlung zahlreicher Frauen in der Nervenheilanstalt auf der Insel Själö. Ergreifend erzählte sie von ihren Recherchen in Vorbereitung auf den Roman. Auch wenn die Figuren des Romans fiktiv sind, wird den Frauen, die in dieser Anstalt ihr Leben verbringen mussten und dort größtenteils auch starben, mit diesem Roman ein Denkmal gesetzt. Die Lesung fand auf Schwedisch und Deutsch statt. Die Moderatorin, Frau Elsässer, führte das zugleich spannende und interessante Interview mit der Autorin und las Abschnitte aus der deutschen Übersetzung von Wibke Kuhn. Neugierig geworden kauften einige von uns nach der Veranstaltung sofort das Buch und ließen es von der sympatischen Finnin signieren.

17.03.

 

 

 

 

 

 

 

Museum der Dinge - Das Interesse an der Führung in diesem Museum des Werkbundarchivs war groß. Aber leider konnten nur 16 Mitglieder an der Veranstaltung teilnehmen, da die Anzahl der Führungsteilnehmer seitens des Museums begrenzt war. Das Werkbundarchiv sammelt die von der industriellen Massen- und Warenproduktion geprägte Sachkultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Nützliche und unnütze Dinge, Objekte namhafter Designer und "Geschmacksverirrungen" oder Kitsch können in einer Vielzahl von Vitrinen auf 500 qm Ausstellungsfläche betrachtet werden. Die Führung gab Aufschluss über das Anliegen der Sammlung, und so manches ausgestellte Objekt wurde eingehender erörtert. Insgesamt ein interessanter Nachmittag mitten im Multi-Kulti-Berlin, der bei einer Stärkung im Restaurant "Kuchenkaiser" endete. Für alle, die nicht dabei sein konnten: Das Museum ist täglich außer dienstags von 12-19 Uhr geöffnet und jeden Sonntag um 14:00 Uhr wird eine öffentliche Führung angeboten. Ein kleiner Bericht in Review!

Februar

23.02.

 

 

 

 

 

 

 

Berlin 18/19. Das lange Leben der Novemberrevolution - 10 Mitglieder und 5 Gäste nahmen an der Führung zur Sonderausstellung im Märkischen Museum teil. In den revolutionären Unruhen zwischen November 1918 und März 1919 ist die Geburtsstunde der modernen Demokratie in Deutschland anzusiedeln, die in der Weimarer Verfassung gipfelte und mit der Machtergreifung der Nazis ein jähes Ende fand. In knapp 1,5 Stunden führte ein Historiker kurzweilig und mit großer Fachkenntnis durch die interessante multimediale Ausstellung. Anschließend trafen sich alle Teilnehmer an historischer Stätte, dem Marinehaus, um den Nachmittag ausklingen zu lassen. Das Marinehaus wurde im Februar 1919 zum Sitz der revolutionären Volksmarinedivision, die dort auch ihre Waffen lagerte. Noch dümpelt das imposante Gebäude im Dornröschenschlaf vor sich hin, nur die Kneipe /das Restaurant im Erdgeschoss zieht Besucher an. Aber 2022 sollen die Bauarbeiten zur Sanierung des Hauses beginnen.

20.02.



 

 

 

 

Jahresmitgliederversammlung - Die Mitgliederversammlung fand auch in diesem Jahr im Restaurant "Weißer Elefant" statt. Mehr als die Hälfte der Mitglieder waren anwesend bzw. hatten eine Vollmacht hinterlegt, so dass Beschlussfähigkeit gegeben war. Nach den Tätigkeitsberichten der Vorsitzenden und der Schatzmeisterin stärkten sich alle Anwesenden an einem kleinen "Fingerfoodbuffet". Einstimmig wurden der Vorstand auf Vorschlag der Rechnungsprüferin entlastet und der Haushaltsplan für 2019  beschlossen. Die geplanten Aktivitäten für 2019 fanden allgemeine Zustimmung.

Protokoll MitgliederVers PtP.pdf
Download

14.02.








Fanø Dagbog, Fotografien von Ole Joern - 8 Mitglieder trafen sich in der Königlichen Dänischen Botschaft, um der Eröffnung dieser Fotoausstellung beizuwohnen. Fanø ist die zweitnördlichste der dänischen Wattenmeerinseln und liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Sylt. Die großformatigen Fotografien, auf denen historische Alltagsszenen nacherzählt werden, ermöglichen einen interessanten Blick auf Trachten und Traditionen dieser Insel. Der Abend wurde durch eine kurze Ansprache eines Mitarbeiters der Botschaft eröffnet. Neben Häppchen und Getränken konnte man sich auch mit dem Künstler und einigen Däninnen in den Trachten  der Insel Fanø unterhalten. Die Ausstellung läuft noch bis zum 19. April und ist äußerst empfehlenswert. Weitere Bilder im Fotoalbum!

 Januar

16.01.



 

 


 

 




 

 

Zu Gast im Willy-Brandt-Haus - Das Interesse war groß! Insgesamt 21 Mitglieder und 4 Gäste, darunter ein Gast aus der Schweiz, nahmen an der Führung "Einblicke in die Kunstsammlung" durch die Kuratorin der Sammlung Frau Linnekugel teil. Auch die Möglichkeit, die am Vortag eröffnete Ausstellung zum Bauhaus-Jubiläum zu besichtigen, wurde von den Teilnehmern gern wahrgenommen. Das Erstaunen war groß, als Frau Linnekugel erwähnte, dass die Sammlung der SPD mittlerweile ca. 2.400 Kunstwerke umfasst. Schwerpunkte der Sammlung sind die klassische Moderne, darunter auch Werke von George Grosz und Max Beckmann; die Nachkriegsgeneration und die zeitgenössische Moderne vor allem Werke von Künstlern aus der ehemaligen DDR. Die gesammelten Kunstwerke eint der Bezug zur sozialdemokratischen Idee. Besonders beeindruckend: Viele Kunstwerke hängen auch in den Büros der Mitarbeiter, die sich ihr Lieblingskunstwerk sogar aussuchen und beim Umzug in andere Büroräume mitnehmen dürfen. Wer da nicht gern zur Arbeit kommt ... ! Das beeindruckendste Werk ist sicherlich die überlebensgroße Willy-Brandt-Skulptur von Rainer Fetting im Atrium. Die 3,40 m hohe und 500 kg schwere Bronzefigur heißt die Besucher willkommen und hält die Erinnerung an einen großen deutschen Politiker wach. Neue Ankäufe werden derzeit allerdings nicht mehr getätigt. Im Anschluss kamen fast alle Teilnehmer im Restaurant Diomira zu einer zwanglosen Runde zusammen und ließen den Nachmittag ausklingen.

 04.01. 

 



 

Stammtisch im Restaurant Heidelbeere - Zum ersten Stammtisch im neuen Jahr trafen sich 19 Mitglieder und 2 Gäste. Besonders erfreut waren wir darüber, dass wir Carina aus Bulgarien begrüßen konnten. Sie hält sich für einen längeren Zeitraum zum Arbeiten und Studieren in Berlin auf und wohnte einige Tage bis zum Bezug einer eigenen Wohnung bei unserem Mitglied Karin L. Es gab viel zu erzählen und für das Jahr 2019 wurden Pläne geschmiedet.