Brücke der Freundschaft e. V.

Berichte und Meinungen von Mitgliedern und Gästen

Auf dieser Seite finden Sie Kommentare, Beiträge und Bilder unserer Mitglieder und Gäste zu unseren Veranstaltungen.

On this page you can find comments of our members and guest of our Events.

 

14. Dezember bis 16. Dezember 2018 - Weimar, Stadt der Klassiker

Unsere diesjährige Vereinsfahrt führte in das thüringische Weimar, die Stadt der deutschen Klassiker und des Bauhauses. Zunächst bescherte uns die deutsche Bahn etwas Aufregung. Ein Ersatzzug wurde bereitgestellt, in dem die Platzreservierungen nicht ausgewiesen waren, welches zur Irritation der Reisenden führte, denn im vorweihnachtlichen Stress waren die Züge gut ausgebucht. Aber letztlich fanden alle einen Platz, und wir kamen nach knapp drei Stunden Fahrt in Weimar an. Hier wartete die nächste nicht geplante Überraschung. Entgegen aller telefonischen Auskünfte war es nicht möglich, Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr am Bahnhof zu erwerben. Aber unsere Reise erprobte Gruppe bewältigte auch dies problemlos und jeder erwarb das nötige Ticket beim Busfahrer. Nach nur 15 min Busfahrt waren wir am Ziel, dem Leonardo Hotel direkt am Ilmpark. Eine gute Wahl für unsere Gruppenreise: Geräumige Zimmer in der fünften Etage, super Frühstücksbuffet und ein hervorragender Service an der abendlichen Hotelbar. 

Nachdem wir uns von den Aufregungen der Anreise erholt hatten, starteten wir gemeinsam zur Herzogin Anna Amalia Bibliothek, wo uns eine Führung durch das Haus erwartete. Dies ist eine öffentlich zugängliche Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte mit dem Schwerpunkt auf der deutschen Literatur der Zeit um 1800. Hier werden literarische Zeugnisse vom 9. bis zum 21. Jahrhundert als Quellen der Kulturgeschichte und der Forschung aufbewahrt. Zu besichtigen sind der Renaissance- und der Rokokosaal. Die Führung gab Aufschluss über die historische Entwicklung der Bibliothek, aber auch über die konservatorischen Bemühungen insbesondere nach dem im Jahre 2004 stattgefundenen Brand, bei dem die oberen Stockwerke einschließlich der darin aufbewahrten Kunstwerke und Bücher zerstört wurden. Inzwischen erstrahlt der Rokokosaal wieder im alten Glanz! Die Vorgeschichte der Bibliothek reicht zurück bis ins Jahr 1552. Bereits seit dem ausgehenden Mittelalter legten die Fürsten von Sachsen, die Ernestiner und die Wittiner großen Wert auf die Pflege und Förderung von Kultur, Bildung und Wissenschaft. So verwundert es nicht, dass das Herzogtum Sachsen-Weimar zu den ersten deutschen Ländern gehörte, die die allgemeine Schulbildung für das Volk einführten und sich Weimar im beginnenden 19. Jh. zu einem kulturellen Mittelpunkt entwickelte. Viele bedeutende Köpfe, nicht nur Goethe und Schiller, zog es hierher. Goethe wurde damals mit der Oberaufsicht der Bibliothek betraut und in seinem Todesjahr besaß die Bibliothek bereits 80.000 Bände und gehörte somit zu den bedeutendsten Bibliotheken in Deutschland.

Übrigens, die kleinen Zettel in den Büchern auf dem Bild markieren Stellen die Goethe höchstpersönlich aufgeschlagen hat. Eine Wissenschaftlerin hat dies durch Archivstudien herausgefunden. Wir erfuhren auch, welche Bewandtnis der Spruch „Ein Buch aufschlagen“ hat. Aber das ist eine andere Geschichte. Als wir nach einer guten, sehr informativen Stunde  das Gebäude verließen, war es bereits dunkel, was niemanden wirklich verwunderte! Umso schöner war die Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus, wo ein Glühwein für warme Füße sorgte. Das Warten auf das vorbestellte Essen im Residenzcafè erforderte dann noch einmal etwas Geduld, letztlich hat es allen geschmeckt, wovon die gut geleerten Teller zeugten.

Am nächsten Vormittag stand eine Stadtrundfahrt mit dem komfortablen Cabrio-Bus vom Belvedere Express auf dem Programm. Die Fahrt dauerte gut eine Stunde und führte an vielen Sehenswürdigkeiten Weimars vorbei. Erwähnt seien hier nur das Stadtschloss, der Platz der Demokratie mit dem Reiterstandbild von Carl August, das Goethehaus, das Haus der Charlotte von Stein, das Nationaltheater mit dem Goethe- und Schiller Denkmal und, und, und … . Moderiert wurde die Tour von Anke und Stefan, die von Band zu uns sprachen, ergänzt durch Kommentare unseres Fahrers, Herrn Dietel. Sehr beeindruckend war auch ein kurzer Abstecher ins „moderne“ Weimar, das Würfelviertel, wie es die Weimarer liebevoll nennen. Dieses moderne Wohngebiet entstand ab Anfang der 90er Jahre nach dem Abzug der russischen Streitkräfte auf dem Gebiet einer innerstädtischen Kaserne. Initiiert von der Bauhaus-Universität Weimar sollte mit diesem Projekt die kompakte Stadt gestärkt und eine tatsächliche Alternative zum Bauen auf der grünen Wiese aufgezeigt werden. Kompakte Baukörper in relativ dichter Bauweise lassen Platz für einen durchfließenden Grünraum. Unterschiedliche Bauweisen, Parzellengrößen und -formen sorgen für eine Vielfalt sich dennoch ähnelnder Gebäude. Mir gefiel das sehr gut!

Weimars meistbesuchter Baum, der Ginkgo am Fürstenhaus, durfte auf der Rundfahrt nicht fehlen. Noch zu Goethes Lebzeiten, im Jahre 1820 gepflanzt, erreicht er heutzutage eine stattliche Höhe. Berühmt wurde er durch Goethes Gedicht „Ginkgo Biloba“, welches dieser im Alter von 66 Jahren allerdings nicht in Weimar sondern während einer mehrwöchigen Reise nach Frankfurt verfasste. Es ist seiner späten Liebe, Marianne von Willemer, gewidmet und stellt das Ginkgo Blatt aufgrund seiner Form als Sinnbild der Freundschaft dar. Man findet das Blatt in allen Juwelier- und Souvenirläden Weimars. Übrigens, wer in seinem Garten einen Ginkgo gepflanzt hat und nach 20 bis 35 Jahren im Winter einen unangenehmen nach Buttersäure riechenden Gestank wahrnimmt, der weiß dann, dass er einen weiblichen Ginkgo sein eigen nennen darf. Und noch eine wichtige Information erhielten wir auf dieser Tour: Die Bürger Weimars sollte man nicht gemeinhin als Weimaraner bezeichnen, das sind nämlich Hunde, sondern schlicht als Weimarer. 

Nach der  Stadtrundfahrt stromerten wir individuell durch Weimar. Ich begab mich mit einigen Freundinnen zur Stadtkirche St. Peter und Paul, seit der Reformation das bedeutendste Kirchengebäude Weimars. Das heutige Bauwerk geht auf eine dreischiffige Hallenkirche aus dem ausgehenden 15. Jh. zurück. Im Krieg total zerstört wurde sie Anfang der 50er Jahre wieder aufgebaut und 1953 eingeweiht. Da der bedeutende Theologe und Philosoph Johann Gottfried Herder hier Ende des 18. Jh. bis zu seinem Tode als Generalsuperintendent wirkte, wird sie im Volksmund auch einfach Herderkirche genannt. Das bedeutendste Kunstwerk der Kirche ist der Cranach Altar. Das dreiflüglige Altarbild wurde von Lucas Cranach dem Jüngeren Mitte des 16. Jh.  gefertigt. Es gilt als Hauptwerk der sächsisch-thüringischen Kunst des 16. Jahrhunderts. Im Retabelmittelbild finden sich neben dem Gekreuzigten auch Bildnisse von Lucas Cranach und Martin Luther. Wir hatten das Glück einer Probe des Madrigalchores Weimar für das am Sonntag (3. Advent) stattfindende Konzert beiwohnen zu dürfen. So verwunderte es nicht, dass außer uns noch weitere Mitglieder in der Kirche waren und andächtig lauschten.

Das Abendessen im Köstritzer Schwarzbierhaus war zum Tagesausklang noch etwas ganz besonderes. Im schönsten Fachwerkhaus Weimars, saßen wir in einem Hinterstübchen kuschelig beieinander und genossen Thüringer Spezialitäten. Da war für jeden Gaumen etwas dabei. 

Der Sonntag brachte noch einmal ruhiges Dezemberwetter, so dass ich gemeinsam mit vier Begleiterinnen zunächst zu einem Spaziergang durch den Ilmpark aufbrach. Wir waren nicht die einzigen! Vorbei am römischen Haus war von weitem das Gartenhaus Goethes zu erkennen. Gruppen mit Stadtbilderklärern spazierten durch den Park. Uns beeindruckten die Sichtachsen und einige Ruinen. Während die des Tempelherrenhauses durchaus echt ist, ist die gegenüberliegende eine künstliche Ruine, welche 1784 als Theaterkulisse angelegt wurde.  Das Tempelherrenhaus war ein Veranstaltungsort in Weimar, der aus einer Orangerie hervorgegangen war. Im 2. Weltkrieg total zerstört, ist es heute nur noch imposante Ruine.

Unser Spaziergang führte zum Wittumspalais gegenüber dem Nationaltheater. Dies war der Witwensitz der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach. Beim Rundgang, unterstützt durch eine Audioführung, fühlten wir uns in die Zeit der Herzogin versetzt. Überall fanden sich Hinweise auf die Vorlieben der Hausherrin, Büsten und Gemälde aus der Zeit sowie Mobiliar. Für mich schloss sich im 2. Geschoss vor den Wohnräumen der Luise von Göchhausen, der ersten Hofdame der Herzogin, ein Kreis. Wir hatten ihre Büste bereits in der Bibliothek gesehen! Klein von Wuchs, bucklig und unansehnlich, hatte sie zur damaligen Zeit wohl keinerlei Chancen auf dem Heiratsmarkt. So war sie sicherlich sehr glücklich, bereits 1783 in die Dienste der Herzogin eintreten zu dürfen. Sie machte sich durch ihren Humor, ihre Klugheit und ihre Schlagfertigkeiten einen Namen, avancierte so zur ersten Hofdame der Herzogin und wurde von den  bekannten Dichtern und Denkern jener Zeit sehr geschätzt.

Unsere Zeit in Weimar neigte sich dem Ende. Am Nachmittag fuhr der Zug zurück nach Berlin, natürlich nicht ohne unplanmäßigen Umstieg. Wen wundert’s? Zum Abschluss sei noch angemerkt: Natürlich gehörte für mich als Thüringerin der Verzehr einer „echten“ Thüringer Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt dazu. Allerdings musste ich feststellen, dass die Weimarer Bratwurst einen Hauch von Kümmel enthält. Und das ist so gar nicht mein Fall. Ich habe sie gegessen! Aber künftig – keine Bratwurst für mich mehr in Weimar!

Ilona S.

 

30. November bis 03. Dezember 2018 - Gäste aus Rumänien in Berlin

I and my husband, Constantin, have been members of PTPI, Roman chapter since 1997. I have been several times to Berlin to different events, conferences, the European Youth Forum with my student members and leadership seminars, but never with my family. This time I have decided to make a surprise to my husband on his 50’s anniversary and visit Berlin with family, a happy group of 8 people! It was a real pleasure to meet again our lifetime, dear friends, Lars and Hannelore who joined us in town to different interesting touristic places, Christmas markets and some very special restaurants. Our visit to Berlin would have not been the same without meeting our PTP friends, because this is what gave our visit a feeling of friendship, cultural experience and happiness. Our warmest regards and happy holidays from Roman, Romania!

Sorina D.

 

21. Oktober 2018 - Charlotte von Mahlsdorf, eine phänomenale Person

Dieser Ausflug an den östlichen Stadtrand Berlins hat sich gelohnt. Auch wenn keiner der Teilnehmer die Epoche zwischen 1880 und 1900 anders als auf Fotos oder in der Literatur erlebt hat, war der Besuch des Gründerzeitmuseums im Gutshaus Mahlsdorf für alle ein besonderes Erlebnis. Vielleicht weckte der eine oder andere Gegenstand doch eigene Erinnerungen an die jüngere Vergangenheit, in der diese Gegenstände nach wie vor noch in Gebrauch waren. Dass die oft “gute alte Zeit” genannte Epoche gar nicht so gut war, zeigte sich in der Schilderung des bewegten Lebens von Charlotte von Mahlsdorf durch Frau Schulze-Pusch. Als Lothar Berfelde 1928 geboren, begann er bereits im Kindesalter mit seiner Wandlung zum Mädchen und zur Frau, wurde damit gesellschaftlich zum Außenseiter. Umso emsiger und ehrgeiziger verfolgte er bzw. sie die Leidenschaft zum Sammeln von Möbeln und Gebrauchsgegenständen aus der Gründerzeit, die sonst auf dem Müll gelandet wären. Eine besondere Liebe fanden alte mechanische Musikmaschinen.

Unvorstellbar, welche Menge an Exponaten Charlotte mühsam zusammentrug und nach dem 2. Weltkrieg zugleich das heruntergekommene ehemalige Gutshaus Mahlsdorf ebenso mühsam mit einigen Helfern zu einem Museum ausbaute, dort selbst äußerst notdürftig wohnte und lebte. Nahezu alles Geld, das sie zeitweise bei einfachen Jobs verdiente, steckte sie ins Haus. Ihr ist auch die Rettung der Einrichtung der letzten verbliebenen Kiezkneipe aus der Gründerzeit bzw. aus dem Zille-Milieu zu verdanken sowie der 1951 geschlossenen Mulackritze in der Mulackstraße im Scheunenviertel. Dieses authentische alte Stück Berlin bereichert das Museum ungemein. Dass alles so gut erhalten und gepflegt  und weiterhin der Öffentlichkeit eindrucksvoll präsentiert wird, ist dem rührigen Förderverein des Hauses zu verdanken. Er verstand es auch, hierfür notwendige Zuschüsse und Spenden zu gewinnen. So ist ein äußerst vielfältiges Erbe der letzten Epoche des 19. Jahrhunderts in natura bewahrt worden, welches Frau Schulze-Pusch während ihrer Führung durch das Museum zusammen mit der Porträtierung von Charlotte mit Herz und Leidenschaft vermittelte.   

Wolfgang G.

 

08. Oktober 2018 - Die Rote Insel. Ein Stadtspaziergang mit Martin Forberg

Eine Milieustudie

Am Montag, dem 8. Oktober 2018, starteten wir fast pünktlich um 16:00 Uhr unseren Rundgang mit Martin Forberg am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke. Für mich ein besonderes Erlebnis, denn ich habe von 1949 bis 1972 in der Gustav-Müller-Straße gewohnt Nicht nur für mich, sondern auch für Heidi war es ein „Heimatspiel“. Sie wohnte von 1949 bis 1961 in der Gotenstraße und anschließend bis 1972 in der Naumannstraße. Der Name „INSEL“ geht zurück auf die Tatsache, dass die Trassen der S-Bahn das Wohngebiet umschließen. Im Süden sind es die Bahnhöfe Schöneberg und Südkreuz (ehemals Papestraße). Im Norden liegen die Bahnhöfe Großgörschenstraße und Yorkstraße fast nebeneinander. So entsteht ein Dreieck, das man als „INSEL“ bezeichnen kann. Südlich der Kolonnenstraße befindet sich der eigentliche Kiez. Hier verlaufen in Nord-Süd-Richtung die Cherusker-, Goten-, Leber-, Gustav-Müller- und die Naumannstraße.

In unserer Kindheit gab es in fast jedem Haus auch ein kleines Geschäft. In dem Wohnhaus, in dem ich groß geworden bin, befand sich ein Milchladen. Wir wohnten im  Vorderhaus direkt in der Wohnung darüber. Unsere Wohnung war im Winter sehr „fußkalt“. Der gemütliche Kachelofen schaffte es nicht, zur kalten Jahreszeit den Raum zu erwärmen. Es gab in unseren Straßen keine dunklen Hinterhöfe. Die Häuser hatten lediglich „Seitenflügel“. Diese Wohnungen bestanden meistens nur aus einem Zimmer, einer Küche und einem Korridor. Die Toilette war eine halbe Etage tiefer und wurde von 2 Mietparteien benutzt. Gerne würde ich wissen, wie es heute dort so aussieht! Zu meiner Zeit gab es im Vorderhaus 8 Mitparteien und ebenso wohnten 8 Mietparteien im Hinterhaus. Die Größe der Familien war identisch, denn auch in den Einzimmerwohnungen wohnten oft 4 Personen. Die Zahl der Kinder war groß. Wenn ich nachdenke, dann waren wir bestimmt 10 Kinder im Haus. Gespielt wurde fast nur auf der Straße. Da der Autoverkehr gleich Null war, konnten wir problemlos auf dem Damm Rollschuh laufen. Ein kleiner Spielplatz mit Sandkasten und Turngerüst befand sich auf dem Leuthener Platz. In unserer Straße gab es außer dem Milchladen einen Fleischer, einen Gemüseladen, einen Bäcker, eine Glaserei, einen Schuster, einen Friseur, eine Drogerie, einen Tabakwarenladen und natürlich an fast jeder Ecke eine Kneipe. Diese Vielzahl an Einzelhandelsläden befand sich nur auf dem Stück vom Gustav-Müller-Platz bis zur Leuthener Straße. In den anderen Straßen sah es ähnlich aus. Die Leute, die in den Parterre Wohnungen wohnten, schauten oft den ganzen Tag aus dem Fenster und wussten genau Bescheid, was so los ist. Der Klatsch und Tratsch blühte.

Im oberen Drittel der Gustav-Müller-Straße steht noch heute die Königin-Luise-Gedächtniskirche. Hier sind Heidi und ich 1963 eingesegnet worden. Unsere Spielplätze waren außer dem  Leuthener Platz noch das Gebiet in der Torgauer Straße im Umfeld des Gasometers. Zum Leidwesen der Anwohner ist der Fernsehempfang mit Zimmerantenne sehr schlecht gewesen, wenn der Kessel oben, also mit Gas gefüllt, war. Wir konnten sowieso nur 2 Sender empfangen: ARD und Ostfernsehen. Alles nur in Schwarz/Weiß und das Ostfernsehen meistens mit viel „Schnee“. In den letzten 60 Jahren hat sich doch einiges verändert. Viele junge Familien wohnen jetzt hier, denn die Mieten sind erschwinglich. Wir sahen auf unserem Rundgang zahlreiche Kindergärten, oder besser Kinderläden. Leider fehlen  Grünflächen in den Straßen.

Hannelore B.