Brücke der Freundschaft e. V.

Berichte und Meinungen von Mitgliedern und Gästen

Auf dieser Seite finden Sie Kommentare, Beiträge und Bilder unserer Mitglieder und Gäste zu unseren Veranstaltungen.

On this page you can find comments of our members and guest of our Events.


31. August 2017

Bilder von der Führung durch das Sockelgeschoss des Kreuzbergdenkmals.

 

 

 

 

21. - 23. Juli 2017

Ein Tag auf Hiddensee

Für unseren Ausflug von Stralsund nach Hiddensee hatten wir den ganzen Samstag eingeplant. Schon um 9.20 Uhr startete die Fähre pünktlich mit dem Ziel Neuendorf/Vitte. In Vitte, dem 2. Haltepunkt auf der Insel, stiegen wir aus. Vitte ist der größte Ort Hiddensees und der Sitz der Inselverwaltung. Daher wird Vitte auch als die „heimliche Hauptstadt“ bezeichnet. Wir entschieden uns auf dem gut ausgebauten Strandweg, nach Kloster zu wandern. Das herrliche Wetter, mit viel Sonne und wenig Wind, machte unseren Spaziergang von ca. 2 km zu einem Erlebnis.  Viele malerische Eindrücke vom Strand, der Vegetation und den kleinen Wohnhäusern, die natürlich oft ein reetgedecktes Dach haben, begleiteten uns. In Kloster angekommen, kamen wir am Gerhard-Hauptmann-Haus vorbei. Leider reichte unsere Zeit nicht für eine Besichtigung, denn einige von uns wollten noch bis zum berühmten Leuchtturm Dornbusch laufen. Dieser Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Insel. Er befindet sich auf einem 72 Meter über dem Meer ansteigenden Dornbuschhügel. Der Turm selber ist 27,5 m hoch und das Leuchtfeuer ist ca. 45 km weit zu sehen. Laut Beschreibung sind es 102 Stufen bis zur Galerie, aber die letzten 12 Stufen bestehen aus einer steilen Leiter, die nur einzeln zu begehen ist. Ich hatte dieses „Abenteuer“ unternommen und auch gemeistert!

Nach Wanderung und Turmbesteigung war noch Zeit für einen Imbiss in einem der zahlreichen Lokale in der Nähe des kleinen Hafens. Zurück in Stralsund angekommen ging es gleich in die Wulflamstuben am Alten Markt.

Eindrücke aus dem Meereskundemuseum Stralsund

Den Sonntag hatten wir zur freien Verfügung. Das Angebot ist groß in diesem kleinen Städtchen, denn es gibt 3 Kirchen, 3 Klöster, 5 Museen, ein Theater und ein Kino. Unsere Ziele waren das Ozeaneum oder/und das Meeresmuseum. Ich entschied mich, gemeinsam mit noch fünf anderen Mitreisenden, für das Meeresmuseum, untergebracht im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen. Sehr interessant sind hier die Präsentationen vieler Aquarien und Schaukästen mit wissenschaftlichen Informationen über Fischfang und Umwelt. Zum Thema Wale schwebt ein 15-Meter-Skelett eines Finnwals unter dem Deckengewölbe des ehemaligen Kirchenchors. Besonders (negativ) beeindruckt haben mich die vielen Umweltsünden, die der Mensch den Ozeanen zufügt. Plastik ist nicht nur massenhaft im Meer vorhanden, sondern gelangt auch über die Nahrungskette zurück zu uns Menschen. Das stimmt sehr nachdenklich…

Den Nachmittag, bis zur Abreise um 16:20 Uhr, verbrachten wir mit Besichtigungen einiger Kirchen, Imbiss am Hafen oder Zuschauen beim Wallensteinfest auf dem Alten Markt. Mein Fazit zu diesem Ausflug: Alles klappte, das Wetter war auf unserer Seite, die Stimmung in der Gruppe war gut und, und.… oder wie der Berliner sagt: Da kann man nicht meckern! In diesem Zusammenhang bedanke ich mich im Namen der Gruppe bei Uta für die gute Idee und die tolle und reibungslose Organisation!

Hannelore B.

Ein Wochenende in Stralsund

Nach knapp drei Stunden erreichten wir am Freitag bequem mit dem Regio die Hansestadt Stralsund. Zu Fuß ging es dann zum am Neuen Markt gelegenen Hotel. Die Lage des Hotels war perfekt, direkt daneben befindet sich die Marienkirche. Mit nur kurzen Fußwegen erreichbar: Alter Markt und Hafen. Ausstattung und Service im Hotel waren gut und das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen. Leider konnten wir nicht sofort "einchecken", da die Zimmer noch nicht gerichtet waren. Also deponierten wir das Gepäck im Hotel und spazierten gemeinsam Richtung Alter Markt. Auf dem Weg dorthin teilte sich die Gruppe und ich kehrte mit einigen Teilnehmern  im Restaurant Hansekeller ein. In einem alten Gewölbe aus dem 16. Jahrhundert  bei  Matjes und Stralsunder Bier kam Stralsund-"Feeling" auf. Nachdem wir uns auf diese Weise gestärkt hatten, setzten wir unseren Spaziergang zum Alten Markt fort und stellten dabei fest, dass wir uns ein ganz besonderes Wochenende für den Besuch der Hansestadt ausgesucht hatten: Die Wallensteintage, das jährliche Stadtfest der Stralsunder. Gefeiert wird der  Sieg über Wallenstein im Jahre 1628. Während des 2. Weltkrieges und während der DDR-Zeit pausierte das Fest, aber seit 1991 findet es wieder regelmäßig statt. 

Das war den Organisatoren bei Planung der Reise zwar so nicht bewusst, dafür aber für uns umso schöner, dieses Ereignis miterleben zu dürfen. Mit Buden und Bühne war ein historischer Markt aufgebaut, viele Stralsunder erschienen in historischer Kleidung und zum Festumzug war gefühlt die gesamte Stadtbevölkerung auf den Beinen. Wir erlebten den Festumzug nur am Rande, da wir zur gleichen Zeit an einer sehr interessanten Stadtführung teilnahmen.

Die Stadtbilderklärerin holte uns vom Hotel ab und geleitete uns durch viele kleine Gassen und Gässchen der Altstadt, wobei wir sehr viel über die Geschichte und die aktuelle Entwicklung der Hansestadt erfahren konnten. Stralsund "boomt" sozusagen. Die Stadtväter haben voll auf den Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor gesetzt und das mit Erfolg. Saison ist von März bis November. Seit 2002 ist die historische Altstadt gemeinsam mit der Altstadt von Wismar auf der Welterbe-Liste der UNESCO vertreten. Wunderschön sind die Giebelhäuser, ehemals Stolz mächtiger Kaufleute, anzusehen. Das Rathausensemble war leider eingerüstet, aber im Innenhof gewannen wir einen Eindruck dieses prächtigen Gebäudes, errichtet im 13./14. Jh. im Stil der Backsteingotik. Es gilt als einer der bedeutendsten "Profanbauten" des Ostseeraumes. Mit dem "Wulflamhaus" besichtigten wir ein Kaufmannshaus, welches ebenfalls im Stile der Backsteingotik erbaut wurde. Es trägt den Namen seines Bauherrn, des damaligen Ratsherrn und späteren Bürgermeisters Bertram Wulflam und wurde Mitte des 14. Jh. erbaut. 

Begeistert waren wir alle vom St. Johanniskloster. In dem weitläufigen Innenhof bewunderten wir das Neben- und Ineinander der verschiedensten Bauepochen von der Gotik, über den Barock bis hin zum Klassizismus. Heute sind die kleinen Häuschen im Innenhof sehr begehrte Adressen und nicht mehr preisgünstig zu haben. Auch das ehemalige Henkershaus gegenüber der St. Jakobikirche – heute Kulturkirche – zeigte uns die Stadtbilderklärerin. Der große Parkplatz vor der Kirche ist inzwischen parzelliert. Hier kann man noch ein kleines Grundstück erwerben, um sich ein Häuschen nach eigenem Geschmack zu bauen. Man sollte sich aber beeilen, denn der Verkauf der Grundstücke läuft wohl sehr gut. Unser Rundgang endete am Hafen, wo das Stadtfest tobte. Aber wir kehrten mit vielen Eindrücken und auch etwas müde in Fischermanns Restaurant ein. 

Am Samstag starteten wir sehr zeitig, denn das Schiff legte bereits um 09:20 Uhr ab. Um 11:40 Uhr erreichten wir nach einer sehr schönen Fahrt über den Bodden Vitte auf Hiddensee. Von dort spazierten wir auf dem Strandweg gemütlich nach Kloster. Links die Ostsee, rechts die herrliche Insellandschaft, über uns blauer Himmel mit ein paar Wolken. Einfach herrlich! Der Wind blies um die Nase und die Temperaturen waren sehr angenehm. So ließ es sich leben. Bis wir kurz vor Kloster in Mückenschwärme gerieten … . Aber mit Hilfe von Mückenschutz, kräftigem Wedeln und zügigem Laufen meisterten wir auch diese Schwierigkeit. In Kloster angekommen, teilte sich die Gruppe, einige wanderten zum Leuchtturm, ich zog ein ruhiges Plätzchen im Hafen vor und ließ mir weiter den Wind um die Nase blasen. Aber pünktlich zur Abfahrt des  Schiffes trafen sich alle wieder am Hafen, und wir fuhren gemeinsam nach Stralsund zurück. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Wulflamstuben. 

Den Sonntag konnte jeder individuell gestalten. Ich entschied mich für das Ozeanum und brach unmittelbar nach dem Frühstück dorthin auf. Das erwies sich als gute Entscheidung. Mit nur geringer Wartezeit erwarb ich die Eintrittskarte und startete meine Tour durch dieses im Jahre 2008 eröffnete,  zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum gehörende Naturkundemuseum mit dem Schwerpunkt Meer. Später wurde die Warteschlange noch sehr lang, und gegen Mittag konnte man sicher mit gut einer Stunde Wartezeit rechnen.  Ohne Führung wanderte ich gute drei Stunden von Aquarium zu Aquarium und kam aus dem Staunen wirklich nicht heraus. Je länger man sich vor den Aquarien Zeit lässt, umso mehr nimmt man wahr! Einfach überwältigend dieser Artenreichtum! In einem kleinen Aquarium kann man sogar beobachten, wie kleine Fischlein schlüpfen. Auf dem Dach befindet sich eine Pinguinanlage. 10 Humboldt-Pinguine leben hier. Diese Pinguine zählen zu den bedrohten Vogelarten und werden als gefährdet eingestuft, weswegen Nachzüchtungen in Tiergärten zur Erhaltung der Art äußerst wichtig sind.

Ich beobachtete die Fütterung, bevor ich meinen Rundgang fortsetzte, der im Bereich „Riesen der Meere“ endete. Natürlich findet man hier keine lebenden Walfische und Haie, aber während einer sehr interessanten Multimediaschau erfährt man viel über den Lebensraum dieser gigantischen Tiere und auch darüber wie der Mensch dabei ist zum Totengräber dieser Spezies zu werden. Plastikmüll, die riesigen Containerschiffe mit ihren lauten und überdimensionalen Schiffsschrauben, der industrielle Fischfang  - all das bedroht das Gleichgewicht der Welt der Meere! Nachdenklich aber voller Eindrücke beendete ich meinen Besuch und spazierte durch die schöne Altstadt über den Alten Markt zurück zum Hotel. Bevor ich mich mit den anderen traf, machte ich einen Abstecher zur Marienkirche und nahm mir ein paar Minuten Zeit, um all die Eindrücke sacken zu lassen.

Ilona S.

 

07. - 09. Juli 2017 Weingenuss in Franken - Weinberge und Sonne im Glas

Das war das Motto unseres Wochenendtrips nach Franken zur Volkacher Mainschleife. Nach den Regengüssen der Vorwoche zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Überpünktlich - kurz vor 8 Uhr - startete der Bus des Reiseveranstalters BVB.Net vom ZOB Richtung Süden. Nachdem wir noch Reiseteilnehmer in Potsdam und Coswig aufgenommen hatten, fuhren wir mit einem kurzen Stopp in Osterfeld zunächst nach Bamberg.

Die Bischofsstadt Bamberg ist Weltkulturerbe der UNESCO und sicherlich vielen durch den "Bamberger Reiter" bekannt. Wer sich darunter ein großes Reiterdenkmal vorstellt, wird sicherlich enttäuscht sein, denn es ist ein relativ kleines Reiterstandbild im Bamberger Dom. Bis heute sind seine Deutung und eine mögliche historische Identität des Reiters ungeklärt und somit Gegenstand kunsthistorischer Forschung. Aber Bamberg hat nicht nur diesen Reiter zu bieten. Auf einem kleinen Rundgang durch die mittelalterlichen Gassen konnten wir das Alte Rathaus inmitten der Regnitz und den Rosengarten in der neuen Residenz bewundern. Viele kleine Geschäfte luden zum Stöbern ein und das Eis schmeckte vorzüglich.

Danach setzten wir die Fahrt zum Hotel in Schweinfurt fort und bezogen zunächst unsere Zimmer. Das Hotel lag etwa 20 Gehminuten von der Altstadt entfernt und war sehr zweckmäßig ausgestattet. Frühstücks- und Abendbuffett waren reichhaltig und boten auch fränkische Spezialitäten an. Da der Barbetrieb sich nach den Bedürfnissen der Gäste richtete, konnten wir an beiden Abenden noch lange in gemütlicher Runde bei einem Getränk zusammensitzen.

Doch zuvor erwartete uns erst einmal eine sehr interessante und kurzweilige Stadtführung mit dem Schweinfurter Nachtwächter. Der Bus brachte uns in die Altstadt, so dass der Fußweg für niemanden zu beschwerlich war. Schweinfurt genießt eher den Ruf einer Industriestadt, was bei 52.000 Einwohnern und immerhin 55.000 Arbeitsplätzen in der Tat auch so ist. Um so mehr waren wir von der hübschen Altstadt überrascht. Die "Pforte" zum Marktplatz bildete für uns das sehr moderne Museum "Otto Schäfer". Seit dem Jahr 2000 präsentiert dieses Museum die weltweit bedeutendste Privatsammlung der Kunst des 19. Jahrhunderts aus dem deutschsprachigen Raum. Es fügt sich sehr harmonisch in die historische Altstadt ein. Ein architektonisches Meisterwerk! Leider war keine Zeit und Gelegenheit zu einer Besichtigung. Am wunderschönen Renaissance-Rathaus erwartete uns der Nachtwächter zu einem einstündigen Spaziergang, auf dem wir u. a. das Geburtshaus des Dichters Friedrich Rückert, die Judengasse und das Sanierungsgebiet Südliche Altstadt, die Krumme Gasse mit dem Weißen Turm, das Alte Gymnasium und den Ebracher Hof kennenlernten. Wir staunten nicht schlecht, was diese "Industriestadt" so alles zu bieten hat!

Am nächsten Morgen brachen wir dann relativ zeitig um 9 Uhr nach Zeilitzheim auf. Das ist ein kleiner fränkischer Ort, in dem sich das Weingut Mößlein befindet, wo man uns zu Weinbergswanderung, Weinprobe und einer zünftigen Brotzeit mit fränkischer Wurst erwartete. Zunächst erklärte der Juniorwinzer einige Grundlagen der Wein- und Whiskyherstellung, dann ging es mit dem Senior in die Weinberge, wo uns Interessantes zum Weinanbau erklärt wurde. Zwischen den Reben schmeckte der angebotene Wein natürlich noch einmal so gut. Es war eine phantastische Athmosphäre, den Wein direkt neben den Reben zu probieren. Uns gefiel in diesem Familienbetrieb besonders gut das harmonische Miteinander der verschiedenen Generationen, wodurch ein moderner sehr ansprechender Winzerbetrieb entstanden ist. Natürlich bestand auch die Möglichkeit, Wein zu kaufen oder zu bestellen (ab 18 Flaschen sogar versandkostenfrei) oder einfach nur ein Prospekt mitzunehmen, um bei Bedarf bequem von zu Hause aus bestellen zu können.

Am Nachmittag machten wir einen Abstecher nach Werneck, bekannt durch Schloss Werneck mit seinem großen phantastischen Landschaftsgarten. Das Schloss kann nicht mehr besichtigt werden, da es seit 1853 eine Klinik zunächst für psychisch Kranke, heute für Orthopädie ist. Mit 153 Betten zählt sie zu den größten orthopädischen Kliniken Deutschlands und hat sich auf Gelenkoperationen spezialisiert. Die psychiatrische Klinik ist in einem benachbarten Neubau untergebracht. Sie hat - wie viele dieser Einrichtungen - eine unrühmliche Vergangenheit. 1940 wurden die rund 800 Patienten der Klinik ermordet. Zum Gedenken an die Opfer der Euthanasie wurde im Jahre 1996 ein Mahnmal des Bildhauers Julian Walter im Park aufgestellt.

Auch der Sonntag hielt noch Höhepunkte bereit. Zunächst erkundeten wir während eines kleinen Spazierganges das schöne Städtchen Volkach. Danach stachen wir nicht in See sondern in Fluß. Auf einer 1,5-stündigen Schifffahrt zogen noch einmal die Weinberge links und rechts des Mains an uns vorbei. Ein wunderschönes Wochenende ging damit zu Ende. Ein herzliches Dankeschön an Reiseleiter und Busfahrer, die dafür sorgten, dass wir diese Fahrt unbeschwert genießen konnten und stets ein Ohr für kleinere und größere Extrawünsche hatten.

Ilona S.

 

Homestay in Wädenswil vom 8. Juni bis 12 Juni 2017

Wie bereits im letzten Jahr, meldeten sich Ilona und ich zum ALL SWISS MEETING an. Diesmal war das Chapter in Zürich der Ausrichter dieser traditionellen Veranstaltung. Im Vorfeld fragten wir bei Samantha nach Homestay an. Es klappte!!! Ilona wohnte bei Claudia in Zürich und ich durfte die Tage während des Meetings bei Nicole und Adrian in Wädenswil verbringen.

Wädenswil liegt am Zürichsee ca. 23,75 km südlich von Zürich entfernt und ist mit dem Regionalzug in knapp  20 Minuten bequem zu erreichen. Am Donnerstag wurde ich von den Töchtern Leonie und Zoe nebst Hündin Rima gegen 17:30 Uhr am Bahnhof Wädenswil abgeholt. Zu Fuß ging es zum Haus der Familie. Dort bezog ich mein Zimmer in der obersten Etage. Von der Dachterrasse aus hatte ich eine wunderschöne Aussicht auf den Zürichsee. Abends saßen wir gemeinsam nach dem Essen zusammen und tauschten uns über PTPI, Erfahrungen mit Homestay und Chapter-Aktivitäten in der Schweiz und in Berlin aus. Am Freitag fuhr ich gleich nach dem Frühstück mit dem Zug nach Zürich und traf mich dort mit Claudia und Ilona. Ein interessanter Rundgang unter der Führung von Claudia stand auf dem Programm. Als Höhepunkte gab es eine Pause mit Kaffee, Kuchen und Eis im berühmten Restaurant „Confiserie Sprüngli“. Es folgten eine Rundfahrt mit dem Boot und anschließend der Besuch eines kleinen, aber feinen Chinagartens. Ilona hat in ihrem Bericht viele Einzelheiten sehr ausführlich beschrieben. Am Samstag startete von Zürich-Hauptbahnhof der Ausflug zur Naturstation Silberweide. Alle Teilnehmer genossen den Tag mit vielen tollen Eindrücken, einem ausgiebigen Spaziergang und einer erholsamen Rast in einem schönen Ausflugslokal direkt am See. Von hier ging es gegen Abend zurück nach Zürich mit Boot, Bus und Zug.

Den Sonntag verbrachte ich mit meiner Gastfamilie. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Auto zur Luftseilbahn Adliswil. Diese moderne Seilbahn brachte uns in nur 5 Minuten auf das rund 800 m ü. M. gelegene Felsenegg. Hier begaben wir uns auf eine ca. zweistündige Wanderung entlang des „Planetenweges“. An einigen Stützpunkten wurde das Sonnensystem im Maßstab 1 : 1 Milliarde dargestellt. Wir alle genossen die schöne Aussicht bei herrlichstem Sommerwetter. Besonders Rima, der freundliche Familienhund, rannte fröhlich um uns herum und fand Abkühlung in einem Brunnen auf einem kleinen Rastplatz. Zum Abschluss kehrten wir noch im Restaurant Felsenegg ein. Die Fotos mit Speis‘ und Trank‘ sprechen für sich….. Den Nachmittag und Abend verbrachte ich mit Nicole und Adrian in deren schönen Garten. Mein Fazit: Es waren schöne Tage in der Schweiz und meine nette Gastfamilie hat mir meinen Aufenthalt sehr, sehr angenehm gestaltet! Dafür bedanke ich mich nochmals ganz herzlich!

Hannelore B.

 

08.-12. Juni 2017 Homestay in Zürich

Im Vorfeld des All Swiss Chapter Meeting 2017 hatte ich um ein Homestay in Zürich ersucht, und wie auch im Vorjahr klappte dies zu meiner großen Freude auch in diesem Jahr. Meine Gastgeberin Claudia holte mich vom Bahnhof ab. Ihre hübsche 3-Zimmer-Wohnung war sehr verkehrsgünstig gelegen. Einerseits nicht weit vom Bahnhof Stadelhofen, andererseits nicht weit vom Zürichsee mit einer öffentlichen Badeanstalt. Sie selbst ging dort jeden Morgen schwimmen. Ich wäre gern mitgegangen. Musste darauf aber mangels Badeanzug verzichten. Um Fahrkarten für den Stadtverkehr brauchte ich mich nicht zu kümmern, das hatte Claudia für mich vorbereitet. In ihrem kleinen Gästezimmer fühlte ich mich sofort wohl. Während meines Aufenthaltes in Zürich kümmerte sich Claudia rührend um mich und wir hatten viele interessante Gespräche, was hier besonders einfach war, weil wir beide deutsch sprachen. Dabei erzählte sie mir aber auch, dass die jungen Schweizer zunehmende Schwierigkeiten beim Gebrauch des Hochdeutschen haben und man in den Gymnasien aus diesem Grunde das Abitur sogar teilweise in Englisch abnimmt. Hoffe, dieser Trend hält nicht an! Am nächsten Tag – Freitag – hatten wir uns mit Hannelore, die mit mir gemeinsam angereist war, zu einem Stadtbummel verabredet. Wir holten sie vom Bahnhof ab und fuhren dann zunächst mit der Polybahn, auch Studentenexpress genannt, zum Universitätsgelände. Die Polybahn ist eines der Züricher Wahrzeichen. Sie nahm im Jahre 1889 ihren Dienst auf und transportiert heute jährlich rund 2 Mio. Fahrgäste, darunter viele Studenten. Von der Polyterasse hatten wir einen herrlichen Ausblick über Zürich, und das Wetter war uns wirklich gut gesonnen.

Zurück ging es dann zu Fuß durch die Künstlergasse zum Neumarkt und dann durch die verwinkelten Gassen der Altstadt. Mit dem Haus zum Rech konnten wir eines der bedeutendsten Züricher Bürgerhäuser betrachten. Es beherbergt u. a. das Stadtarchiv. Eine besondere Attraktion ist ein Stadtmodell aus dem Jahre 1800. Wir setzten unseren Spaziergang zum Zwingliplatz und zum Großmünster fort. Dort liefen gerade die Vorbereitungen für eine Theateraufführung. Vom Limmatquai hatten wir wiederum einen schönen Blick auf die andere Seite der Stadt, wo wir uns dann auch hinbegaben. Begeistert betrachteten wir die Wandmalereien im Frauenmünster. In der Confiserie Sprüngli am Paradeplatz genossen wir Kaffee, Eis und einige kleine Leckereien, bevor wir durch die Bahnhofstraße vorbei an den Schaufenstern renommierter Marken zum Bürkliplatz, direkt am Zürchsee gelegen, gingen. Von hier aus starten mehrstündige Schiffsrundfahrten auf dem Zürichsee. Wir unternahmen eine einstündige Rundfahrt und genossen die Ruhe an Bord.

Wieder auf der anderen Seite des Sees angelangt, gingen wir dann durch den herrlichen Seeuferpark mit der Heureka, dem Chinagarten und der Villa Egli zu Claudias Wohnung, die uns noch zum Lunch einlud.

Meine Gastgeberin hatte es wirklich hervorragend verstanden, uns in relativ kurzer Zeit einen bleibenden Eindruck von ihrer schöne Stadt zu geben. Am Sonntag verbrachten wir den Vormittag gemeinsam. Claudia zeigte mir den Rieterpark mit dem Museum Rietberg und dem Bonsaigarten. Genau das richtige Programm für einen sehr heißen Tag in Zürich. Am Nachmittag fuhr ich mit der Zahnradbahn zum Züricher Hausberg, dem Ütliberg, von dem man eine wunderbare Aussicht über Zürich hat. Am Montag nahmen wir Abschied voneinander. Nur 9 Stunden mit der Bahn und ich war wieder zu Hause in Berlin. Es waren wundervolle vier Tage. Ein ganz herzliches Dankeschön an Claudia, meine Gastgeberin, und an Samantha für die Vermittlung.

Ilona S.

22. Mai 2017 Post aus USA

Dearest Maria and Arik:

Thank you SO MUCH for contacting and allowing me to "show off" my City.

I know that you have been here before - but there is ALWAYS something new/unique to share with visitors.

We spent time with an artist I know, in Hudson Heights. We were able to speak with John and gain some insight into his art and travels. What a wonderful person/experience.

We then traveled to lower Manhattan and visited the 911 Memorial and Museum. It is always emotional for me (and visitors) to see how this tragic day has been memorialized.

On a lighter note, we had dinner at a local restaurant where your desire to "eat a Pastrami sandwich" was fulfilled - the overstuffed repast was "too much" and I'm certain that the left overs will not go to waste.

What fun it was to find legal parking outside each stop - nothing short of a New York miracle.

I look forward to seeing you again - perhaps next time in Berlin.

Take care, enjoy the rest of your stay and Arik, happy birthday.

--

Hugs,

Bonnie

  

17. Mai 2017 Spargelessen und Baumkronenpfad in Beelitz

Zum 2. Mal organisierte Ilona für die Mitglieder ein Spargelessen in Beelitz. Wie auch im letzten Jahr war der Jakobs-Hof unser Ziel. Mit dem Zug ging es erst mal nach Potsdam. Vom Hauptbahnhof brachte uns der Bus 643 direkt zum Jakobs-Hof. Ein Teil der Gruppe fand ein schattiges Plätzchen im Hofgarten unter einem großen Sonnenschirm, der Rest der Gruppe zog es vor, im Restaurant Jakobs-Stuben Platz zu nehmen. Die umfangreiche Spargelkarte ließ keine Wünsche offen. Jeder fand die richtige Variante und der Spargel schmeckte vorzüglich. So gestärkt ging es dann weiter mit dem Bus zum nächsten Programmpunkt, dem Baumkronenpfad. Von der Haltestelle aus führte uns der Weg durch das Gelände der Heilstätten Beelitz vorbei an Ruinen und stark verfallenden Gebäuden. Nachdem wir das Kassenhaus passiert hatten, gelangten wir zum eigentlichen Baumkronenpfad. Ein Lift brachte uns auf einen 40 m hohen Aussichtsturm. Von hier aus führte der Weg über den Wipfeln der Bäume entlang.

Ein besonderes, botanisches Highlight ist der Dachwald auf der Weltkriegsruine des Alpenhauses; seit 1945 wachsen hier Bäume. Auch an den anderen, schlossähnlichen Gebäuden ranken Schlingpflanzen empor und Pionierpflanzen sorgen für extravagante Bildmotive, wie sie sonst eher an Tempelanlagen im Dschungel erwartet werden. Es gab viele interessante Ausblicke auf unsere Weg, der sich wie eine Schlange als lange, gewundene Brücke über „Baum & Zeit“ erstreckte.

Hannelore B.

 

11. Mai 2017 Gefangen in Hohenschönhausen

4 Mitglieder unseres Vereins trafen sich in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, um an der Veranstaltung zum 18. Todestag des Schriftstellers und DDR-Oppositionellen Jürgen Fuchs teilzunehmen. Aus diesem Anlass hatte der erste „Virtual-Reality-Films“ zum Thema „Stasi-Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen“ Premiere. Drei Filmemacher hatten einen ungewöhnlichen Kurzfilm gedreht. Der Zuschauer schlüpft darin in die Rolle eines Häftlings, der vom Staatssicherheitsdienst festgenommen und verhört wird. Gedreht mit einer 360-Grad-Kamera, ermöglicht der Film eine virtuelle Reise in die Vergangenheit. Anschließend trafen wir noch den Aktivist der unabhängigen Umweltbewegung in der damaligen DDR, Wolfgang Rüddenklau, der als Zeitzeuge Führungen durch die Gedenkstätte begleitet. Es war ein interessanter und spannender Abend. Wir waren froh, dass wir der Einladung von Christine gefolgt sind. Es lohnt sich dort hinzugehen…

Heidi, Rotraut und Hannelore

 

03. April 2017 Greetings from Weimar 

Oh that I wish our visit to Berlin could have been extended so that we could continue the conversations with the members of the Chapter. It is for opportunity to meet, get to know and continue dialogue that I have determined PTOPI is an outstanding experience. Thank you Hannelore, Dagmar, Gloria and all the others who took the time (and I'm guessing some personal expense) to show American visitors their city and why they love it, despite any flaws. Can't wait to take you up on the invitation to return....careful what you offer.... when is the next flight?

Bests to all

Bonnie

 

01.-03. April 2017 Sieben Amerikaner auf der Durchreise in Berlin

Am Samstag, dem 1. April begrüßte ich die Gruppe (insgesamt 7 Personen) am späten Nachmittag im Hotel Sylter Hof. Da die Gruppe mit einem privaten Bus aus Warschau anreiste, schlug ich als Einstimmung eine kleine Stadtrundfahrt vor. Der österreichische Busfahrer Andreas steuerte uns geschickt durch das Berliner Zentrum vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten. Wir passierten die Siegessäule, Schloss Bellevue, das Haus der Kulturen der Welt, das Kanzleramt, den Reichstag und das Brandenburger Tor. Am Checkpoint Charlie legten wir einen Stopp ein, um die Ausstellung im dortigen Museum zu besuchen. Danach fuhren wir in das östliche Berliner Zentrum vorbei an der "East Side Gallery", der Oberbaumbrücke, der Mercedes Benz Arena, dem Roten Rathaus, dem Berliner Dom, der Museumsinsel, über die Schlossbrücke bis zur Neuen Wache und der Humboldt Universität. Durch die Friedrichstraße und Behrenstraße vorbei am Holocaust Denkmal und der Amerikanischen Botschaft über die Straße des 17. Juni ging es zurück zum Hotel, wo ich mich für diesen Abend von der Gruppe verabschiedete.
Am nächsten Morgen trafen wir uns bereits um 9:30 Uhr im Hotel. Ein interessantes Tagesprogramm sollte absolviert werden. Gloria S. und Dagmar S. unterstützten mich dabei. Gloria kümmerte sich insbesondere um Bonnie H., die nicht so gut zu Fuß war wie die anderen sechs. Gemeinsam starteten wir die Tagestour mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom U-Bahnhof Wittenbergplatz. Leider gab es viele Beeinträchtigungen durch den Halb-Marathon in Berlin. Trotzdem konnten wir unseren Besuchern ein interessantes Programm bieten. Das Holocaust Denkmal kannten sie schon von der Stadtrundfahrt des Vortages. Nun legten wir den Weg vom Potsdamer Platz dort hin zu Fuß zurück. Ich zeigte den Gästen ihre Botschaft und dann spazierten wir durch das Brandenburger Tor zurück zum Potsdamer Platz 1. Mit dem schnellsten Aufzug Europas fuhren wir zum Panoramapunkt auf dem Kollhoff-Tower, dem höchsten Gebäude des Potsdamer Platzes. Nach einer rasanten Abfahrt brachte uns die U-Bahn zum Gendarmenmarkt, wo die Gäste das städtebauliche Ensemble aus Deutschem Dom, Schauspielhaus und Französischem Dom betrachten konnten. Natürlich konnten wir ihnen auch ein paar Dinge zur Geschichte dieses Platzes erzählen. Das Mittagessen nahmen wir im Gründungsviertel und damit auch dem ältesten Stadtteil Berlins ein, dem Nikolaiviertel.

Gut gestärkt führte der Weg danach vorbei am Roten Rathaus, dem Neptunbrunnen und dem Fernsehturm bis zum S-Bahnhof Alexanderplatz. Nur eine Station war es bis zum Hackeschen Markt, wo wir einen kleinen Bummel durch die Hackesche Höfe unternahmen. Beim Stopp im "Ampelmann Shop" konnten die Gäste Souvenirs kaufen. Der Spaziergang führte uns durch die Oranienburger Straße weiter zur Dampferanlegestelle Friedrichstraße/Am Weidendamm. Dabei passierten wir u. a. die Neue Jüdische Synagoge und den Friedrichstadt Palast. Pünktlich um 16:00 Uhr starteten wir mit dem Boot zur einstündigen, historischen City Tour und unsere Gäste konnten nun viele berühmte Bauwerke nochmals vom Wasser aus bewundern. Nach der Bootstour war noch Zeit für einen Rundgang durch den Tränenpalast am S-Bahnhof Friedrichstraße.

Etwas müde und auch hungrig freuten wir uns nun auf das Treffen mit weiteren Mitgliedern unseres Vereins aus Berlin. Ab 18:00 Uhr war ein Tisch für uns in der Ständigen Vertretung (STÄV) reserviert. Nun stießen auch Gloria und Bonnie wieder zu uns. Auch Gloria zeigte Bonnie viele interessante Ecken Berlins, allerdings legten sie viele Wege mit dem Taxi zurück, was für Bonnie eine große Erleichterung war. Im STÄV gesellten sich noch 9 weitere Mitglieder von der „Brücke der Freundschaft“ hinzu. Wir ließen den Tag bei Kölsch, Flammkuchen oder einem anderen Traditionsgericht und vielen anregenden Gesprächen ausklingen. Alle freuten sich über das interessante Treffen und bedauerten sehr, dass die Gruppe bereits am Montag ihre Rundreise fortsetzte. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Mitgliedern, die meiner Einladung gefolgt sind, für ihre Teilnahme und insbesondere bei Gloria und Dagmar für ihre Unterstützung bei der Betreuung unserer Gäste!!! Es war für uns alle eine sehr interessante und inspirierende Begegnung.

Hannelore B.

März 2017 - Urlaub in Neuseeland

Kürzlich konnten wir uns einen lang ersehnten Wunsch erfüllen – eine Reise nach Neuseeland. Wir flogen bis Christchurch, wo uns die PtPI Mitglieder, Val und Gibb Lee, empfingen. Sie unterstützten uns mit ihrem Insiderwissen bei der Vorbereitung einer interessanten Rundreise. Zwei Tage blieben wir in Christchurch. Das Erdbeben von 2011 hatte dort schwere Zerstörungen hervorgerufen, die bei weitem noch nicht behoben waren. Der botanische Garten, das Antarktis-Zentrum, die neue Kathedrale, die Container Mall, die Häfen usw. waren einen Besuch wert.- Danach erkundeten wir mit einem Leihwagen zwei Wochen lang die Südinsel.

Am Ende kehrten wir noch einmal zu Val und Gibb zurück, um von dort nach Wellington zu fliegen. Das Erdbeben vom November 2016 hatte nördlich von Christchurch Straßen und die Bahnverbindung nach Picton stark beschädigt. – Nach der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Neuseelands bereisten wir die Nordinsel, die sich von der Vegetation und der Landschaft der Südinsel unterscheidet. Am Ende unserer Reise waren wir für zwei Tage bei Raewyn und Doug Jecentho zu Gast, ebenfalls PtPI- Mitglieder. Raewyn zeigte uns die Highlights von Whangarei und Umgebung.

Fazit unserer vierwöchigen Reise: Es lohnt sich in jedem Fall, die Strapazen des weiten Fluges nach Neuseeland auf sich zu nehmen. Die Geschichte dieses Landes, die Tierwelt, die beeindruckenden Natursehenswürdigkeiten, Baudenkmäler und last but not least die gastfreundlichen Menschen machten den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Karin L.

 

30. März 2017 - Museum Barberini Potsdam

Ende Januar eröffnete in Potsdam im Beisein von Bundeskanzlerin und Bundespräsident ein neues Museum; das von der Hasso Plattner Stiftung initiierte Museum Barberini. Schon das Gebäude allein ist einer Betrachtung wert. Direkt am Havelufer gegenüber der Freundschaftsinsel gelegen, fügt es sich harmonisch in das Ensemble des Alten Marktes, bestehend aus Landtag, Nikolaikirche, Museum Potsdam und eben Barberini, ein. Dank privater Investoren ist hier auch gegen den Widerstand einiger Potsdamer ein Stadtbild entstanden, welches sich sehen lassen kann. Nur das Gebäude der Universität stört den Gesamteindruck. Aber vielleicht ändert sich dies in den nächsten Jahren ja auch noch. Das Barberini hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Bereits 1770/71 ließ Friedrich der Große an dieser Stelle ein Gebäude im Stil des römischen Palais Barberini errichten. Daher auch der Name. Seither war es bürgerliches Wohnhaus, Vereinshaus mit Kino, wurde im 2. Weltkrieg total zerstört und anschließend abgetragen, um die Brache als Grünfläche und Parkplatz zu nutzen. Der Hasso Plattner Stiftung ist es nunmehr gelungen, mittels privater Investitionen das Gebäude im alten neuen Glanz wieder erstrahlen zu lassen. So entstand im Herzen Potsdams ein Kleinod und sicher auch ein Besuchermagnet für die zahlreichen Touristen, die die Stadt in jedem Jahr bevölkern. Ein Haus der Kunst mit großer Anziehungskraft soll es sein, und das ist es. Auf drei Ebenen werden in zwei Gebäudeflügeln Werke aus dem Bestand der Privatsammlung des Museumsstifters Hasso Plattner präsentiert, ergänzt durch Leihgaben aus internationalen Museen wie dem Israel Museum Israel, dem Musée Rodin in Paris, der Eremitage in Sankt Petersburg oder der National Gallery in Washington, D. C.. Darüber hinaus sind Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Themen angekündigt. Aktuell bis Ende Mai kann man noch die Ausstellungen „Impressionismus – Kunst der Landschaft“ und „Klassiker der Moderne – Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky“ besuchen. Der Verein lud zu einer Führung durch die Klassiker der Moderne ein. Und die Teilnahme hatte sich wirklich gelohnt. Sehr sachkundig und interessant schlug die junge Kunsthistorikerin in 80 Minuten den Bogen von den Experimentierfeldern der Impressionisten, bei denen das Licht im Mittelpunkt stand, zur Weiterentwicklung dieser Kunstrichtung durch Maler wie Munch, Nolde und Kandinsky, die nunmehr die Farbe als Ausdruck inneren Seelenlebens in den Mittelpunkt ihrer Kunstwerke stellten. Interessant waren die Skulpturenabgüsse der „Bürger von Calais“ von Rodin, bei denen ebenfalls die Hinwendung des Künstlers zu einer expressionistischen Betrachtungsweise deutlich wurde. Man kann bereits jetzt gespannt sein auf die beiden weiteren für dieses Jahr angekündigten Ausstellungen. Ab Ende Mai zeigt die Ausstellung „Von Hopper bis Rothko“ Amerikas Weg in die Moderne und für das vierte Quartal ist eine Ausstellung von Künstlern der DDR unter dem Thema „Hinter der Maske“ angekündigt. Vielleicht gelingt es dem Verein, auch zu diesen Ausstellungen eine private Führung zu organisieren.

Ilona S.

Dieses Museum ist ein Gewinn für uns alle! - Britta und Werner S.

Ich fand den Besuch sehr interessant und werde den Besuch weiterempfehlen! - Heidemarie K.

 

01. März 2017 - Die Rosen des Winters

Man musste zu den Frühaufstehern gehören, um an dieser Tour teilzunehmen. Treffpunkt 07:15 Uhr am ZOB ist schon eine Herausforderung, die sich aber durchaus gelohnt hat. Führte die Fahrt doch in eine Ecke Ostdeutschlands, die für die Teilnehmer bisher ein eher weißer Fleck auf der Landkarte war. Es ging nach Königsbrück, Laußnitz und Panschwitz-Kuckau in der Oberlausitz. Was gibt es dort schon zu entdecken, mag sich manch einer fragen. Wir stellten fest: Sehr viel. Im Gewächshaus des Schlosses Königsbrück konnten wir die wohl älteste und größte zusammenstehende Drei-Generationen-Kameliengruppe nördlich der Alpen mit den beiden Veteraninnen Schneeweißchen und Rosenrot in voller Blütenpracht bewundern. Die Fahrt dorthin dauerte knapp drei Stunden, die die Reiseleiterin Frau Müller aber sehr kurzweilig mit Geschichten und Gedichten zu überbrücken wusste. Gut vorinformiert erreichten wir Königsbrück, wo uns ein Mitglied des Heimatvereins im Schloßpark empfing.

Im Gewächshaus war gerade mal Platz für eine Gruppe, denn den meisten Raum nahmen natürlich die wunderschönen Kamelien ein. Viel wusste der Fachmann über deren Geschichte und Pflege zu erzählen, und wer wollte konnte sogar einen Ableger von Schneeweißchen oder Rosenrot (natürlich mit Zertifikat) mit nach Hause nehmen.

Soviel Botanik macht hungrig! Aber der Laußnitzer Hof - ein Traditionslokal in der Region - wartete bereits mit leckerem Essen auf uns. Schnitzel, Sauerbraten und Fisch standen zur Auswahl und da die Teller beim Abräumen ziemlich sauber aussahen, ist zu vermuten, dass es allen geschmeckt hat. Danach ging es mit dem Bus weiter zum Zisterzienserkloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau. Eine knappe Stunde dauerte die Fahrt, Gelegenheit für eine kleine Mittagsruhe.

Das Kloster war eine echte Überraschung. Gegründet im 13. Jahrhundert hat es alle Wirren der letzten 730 Jahre überstanden, war Mädchenschule, Heimstatt für Umsiedler und Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg, Erholungsheim, Psychiatrisches Krankenhaus, Heim für behinderte Mädchen. Von 1966 bis 1998 umfassend saniert und restauriert, präsentiert es sich heute als schmucke Klosteranlage für Gäste, Besucher und die hier lebenden 14 Schwestern, von denen wir zwei kennenlernen durften.

Schwester Thadäa zeigte uns die liebevoll gestaltete Ausstellung zur Geschichte des Klosters und die wirklich sehenswerte Schatzkammer mit vielen wertvollen Präziosen. Während einer Führung über das Gelände erhielten wir einen interessanten Einblick in das Leben und den Alltag im Kloster. Bevor es zurück nach Berlin ging, bestand noch Gelegenheit im Klosterladen oder in der Bäckerei einige Mitbringsel käuflich zu erwerben. Besonders lecker die Pilgerfüße, die wir dann im Bus bei einem Becher Kaffee genossen. Geschichten und Gedichte ließen die Autbahnfahrt wie im Flug vergehen und gegen 19:00 Uhr erreichten wir mit vielen Eindrücken heimatliche Gefilde. Ein herzliches Dankeschön an unseren Busfahrer und die Reiseleiterin.

Ilona S. und Hannelore B.

15. Februar 2017 – Entdeckungsreise in den Spreewald

An einem sonnigen Februartag begaben wir uns auf die Suche nach einer geeigneten "Lokalität" für unser diesjähriges Martinsgansessen. Durch eine Reportage im RBB angeregt, war unser Ziel das Brauhaus in Schlepzig, einem kleinen Ort im unteren Spreewald. Mit Bahn und Bus ist der Ort bequem von Berlin aus erreichbar. Die Fahrt dorthin war Balsam für unsere Großstadt gestressten Augen und Ohren. Die Blicke schweiften über Wiesen, Felder und Wälder in die Weite. In Schlepzig angekommen, führte ein kleiner Fußweg zum Ziel-Ort in die "Spreewälder Privatbrauerei 1788". Schon auf dem kurzen Spaziergang kam Begeisterung auf. Der Ort wirkte zwar jetzt im Winter ohne den Touristenrummel des Sommers etwas verschlafen, aber wir fanden ein Fotomotiv nach dem anderen und niemand verstellte uns die Sicht.

Schön restaurierte Spreewaldhäuschen, kleine Gehöfte, abgedeckte Spreewaldkähne, aber auch Häuser mit morbidem Charme, die noch auf die Restaurierung warteten, und nicht zu vergessen, die alte Fachwerkkirche mit der großen Turmuhr machten den Weg zum Erlebnis.

Im Brauhaus angekommen wurden unsere Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. Das Brauhaus ist Teil des Resorts "Seinerzeit", zu dem auch ein Hotel gehört, welches im vergangenen Jahr grundrenoviert wurde. Wir hatten Gelegenheit sowohl den Außenbereich als auch den Empfangsbereich, die "Absack-Bar" und das noble Restaurant "Feine Küche" in Augenschein zu nehmen, bevor wir durch einen Verbindungsflur in die Brauerei gelangten und dort Platz nahmen.

Nicht nur das Flair des Brauhauses hat uns sofort gefallen, auch die Bedienung war sehr nett und die Speisekarte bot leckere regionale Speisen in überschaubarer Anzahl. Wir entschieden uns für jeweils ein Tellergericht, und auch das selbst gebraute Bier wurde gekostet. Alles mundete vorzüglich. Wir waren beide der Meinung, mit diesem Brauhaus den geeigneten Ort für unser Gänseessen gefunden zu haben.

Beschwingt begaben wir uns auf den Heimweg nach Berlin, welches uns nach diesem wunderschönen Ausflug in den nahe gelegenen Spreewald wieder in seinem Großstadtdschungel aufnahm. Wir freuen uns schon darauf, allen Mitgliedern unsere kleine Entdeckung am 11. November 2017 zeigen zu können.

Hannelore und Ilona

 

11. Februar 2017 - Kleiner Spaziergang - Große Wirkung?

Es war kalt an diesem Samstag, dennoch trafen sich ein paar Wagemutige, um einen kleinen Spaziergang nach „Jottwehdeh“ zu machen. Ziel war das Tennis- und Sportzentrum „SPOK“ nördlich von Pankow-City. Eine Einrichtung, die sich nicht nur für die sportliche Ertüchtigung,  sondern darüberhinaus auch für Veranstaltungen aller Art empfiehlt, denn es gibt hier ein hübsches Restaurant mit gutem Service. Dort, im „Break“, hatte ich einen Tisch reserviert, so dass wir uns bei Kaffee, Tee, Bier (hier gibt es eine spezielle Sorte: Leichtbier), Kuchen und Imbiss wieder aufwärmen konnten. Das Restaurant gefiel allen Anwesenden und wir waren uns einig, dass dies auch ein passender Ort für unseren diesjährigen Weihnachtsstammtisch sein könnte. Es befindet sich in einer idyllischen Umgebung und bietet alles, was man sich für ein erfolgreiches Weihnachtsessen in angenehmer Runde und mit individueller Atmosphäre wünschen kann. Nach etwa drei unterhaltsamen Stunden verließen wir froh gelaunt das SPOK. Der Rückweg war sehr bequem. Wir liefen nur 3 Minuten zur nächsten Straßenbahnhaltestelle und waren bereits nach etwa 15 Minuten wieder am S- und U-Bahnhof Pankow, dem Ausgangspunkt unseres kleinen Winterspaziergangs.

Magrit L.

 

21. Januar 2017 - Tagesausflug nach Lutherstadt Wittenberg

Am 21. Januar 17 starteten 18 Teilnehmer vom Berliner Hauptbahnhof in die Lutherstadt Wittenberg. Unser erstes Ziel war das 360 Grad Panorama von Yadegar Asisi. Die Stadt feiert in diesem Jahr das 500. Jubiläum der Reformation. Wir waren überwältigt von der Darstellung der vielen Szenen und Details, die der Künstler in sein Werk integriert hatte. Dank der modernen Technik erscheinen alle Personen sehr realistisch und lebendig. Die Stimmungen werden auch noch durch Lichteffekte - die Tag und Nacht symbolisieren - und Geräusche verstärkt. Die private Führung durch einen sehr kompetenten Fremdenführer brachte uns das vielfältige Geschehen auf der rund 1100 Quadratmeter großen Leinwand näher! Dadurch erlebten wir das bunte Treiben der Menschen in ihrem damaligen Alltag und in Schlüsselmomenten in dieser spannungsgeladenen Zeit des Umbruchs noch anschaulicher.

Anschließend bummelten wir in kleinen Gruppen, mit einem Zwischenstopp in St. Marien, zur Schlosskirche.  Wir betraten die Kirche durch den Eingang, an den Martin Luther - nach der herrschenden Meinung der Wissenschaft - am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen anschlug.

Die öffentliche Führung in der Schlosskirche war informativ und sachlich, wurde aber durch eine Chorprobe vorzeitig beendet.

Nach so viel Kultur wartete ein wohl verdientes Mittagessen im „Brauhaus Wittenberg“ auf uns. Gut gestärkt ging es nun mit kleinen Unterbrechungen zurück zum Bahnhof. Unsere Rückreise nach Berlin startete pünktlich  um 17:48 Uhr.

Kleines Fazit: Toller Ausflug, beeindruckende Besichtigungen, gutes Essen und perfekte Organisation! Es war ein schöner Auftakt für 2017

Hannelore B.

 

 

14. Dezember 2016 - SPD-Fachtagung zum Thema Engagement - Macht - Demokratie

Auch in diesem Jahr erhielt unser Verein von der SPD-Bundestagsfraktion eine Einladung zu einer Veranstaltung im Reichstagsgebäude. Nach der Begrüßung durch Thomas Oppermann, MdB, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und durch Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, sprach Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer über seine Forschung zum Thema „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“. Die „Gruppenbezogene  Menschenfeindlichkeit“ bezeichnet die Abwertung und Diskriminierung von Menschen, die allein aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Angehörigkeit zu folgenden Gruppen gehören: Migranten, Juden, Muslime, Homosexuelle, Obdachlose usw. Wie wir alle wissen, gehört seit einiger Zeit der rechte Rand verstärkt zu unserer offenen Gesellschaft. Es gibt Gruppen und Parteien, die sich nicht an unsere demokratischen Spielregeln halten. Deshalb ist jeder von uns gefragt, sich für Freiheit und Demokratie stark zu machen. In der anschließenden „Fishbowldiskussion“ berichteten einige Teilnehmer über ihr ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe, Elternhilfe, in Kulturvereinen und, und, und…. Es war für mich eine interessante Veranstaltung mit Denkanstößen und der – allerdings nicht neuen – Erkenntnis, wie wichtig ehrenamtliche Tätigkeiten sind. 

Hannelore B.

 

02. Dezember 2016 - Jahresausklang

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

der Vorstand bedankt sich ganz herzlich, dass so viele von Euch unserer Einladung zum Weihnachtsstammtisch gefolgt sind. Z. Zt. sind wir noch 54 Mitglieder. Anwesend waren am Freitag 27 Mitglieder und ein Gast. Das ist echt eine tolle Anzahl. Falls eines unserer Mitglieder für das kommende Jahr eine nette Idee für eine Lokalität für unseren Weihnachtsstammtisch 2017 hat, dann zögert nicht, es uns kund zu tun! Teilt uns Einzelheiten mit, damit wir zur Mitgliederversammlung gemeinsam darüber entscheiden können. Wir werden es sicher schaffen, zu einem Ergebnis zu kommen. Einige von Euch waren auch am dritten Adventswochenende in Quedlinburg dabei! Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Fahrten in der Adventzeit und auch all unsere anderen Aktivitäten so großer Beliebtheit erfreuen. Konnten wir doch im Durchschnitt immer ca. 15 Teilnehmer verzeichnen. Bei einigen Veranstaltungen konnten wir nicht alle Teilnahmewünsche befriedigen. Wir hoffen trotzdem, dass für jedes Mitglied auch im Jahr 2016 etwas dabei war. Für das nächste Jahr sind bereits einige Vorhaben in Planung. Auch würden wir uns über eine rege Teilnahme an unserer Mitgliederversammlung 2017 freuen, und wir nehmen gern all Eure Anregungen und Ideen für ein interessantes und vielseitiges Vereinsleben entgegen.

Wir wünschen allen Mitgliedern ein frohes und harmonisches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2017!!!

Euer Vorstand
Hanne, Dagmar und Ilona

 

E-Mail aus den USA

This past July Jayne and I spent a wonderful three weeks in Berlin. We were completing an exchange with a couple who had stayed in our place in Panama last Christmas. We have found exchanging to be a great way to see the world, and have done almost 20 exchanges to many countries. Our experience in Berlin has caused us to add People to People as an additional way to explore other cultures.

On this trip we were introduced to PTP by our friend Don Fuson from Kansas City. He had been a participant in the People to People program, and introduced us to some wonderful people. Lars Poignantant and Hannelore Buechler were especially helpful. Hannelore took us on some great tours of Berlin, both by metro and by her car on a Sunday when the traffic was light. She even had us over to her home for breakfast and helped us find a gluten free bakery, which was in her neighborhood. Without Hannelore our visits to many sights would have lacked her colorful commentary. She advised me as to where I could find a good lake and pools to swim in. We took her advice on which river cruise to take, and had a wonderful time.

Lars spent a day with us, taking us to the Olympic bell tower and to the nearby cemetery, which is one of the most interesting we have seen. We find cemeteries to be an interesting reflection of local culture. Lars also took us to the monthly People to People dinner or Stamtisch. We ate in what was a lively pub and restaurant and met several locals who participate regularly in the People to People Stamtisch. Our exposure to Lars and Hannelore, and PTP, certainly made our wonderful Berlin experience even better. Times have changed and have had an effect on PTP. We find it to be a wonderful resource for travel and culture. We hope that we will be given an opportunity to share our local culture in Seattle, Tucson, or Panama with PTP participants. If you are traveling to any place near us, please contact us and let us reciprocate for the wonderful hospitality you have shown us. Happy Holidays to all, and Happy New Year.

John and Jayne Leet

 swimswimjohn@gmail.com

August 2016 - Tagesausflug nach Cottbus

Gedanken zu Cottbus!

….alles war sehr kurzweilig: die Fahrt, der Rundgang, die Fahrt zum Branitzer Park usw.! Aber ganz lang, aber nicht langweilig, war der Cottbuser Postkutscher. Ein humorvoller 2-Meter-Mann begleitete uns durch die Altstadt. Zu vielen Gebäuden, Straßen und Denkmählern erzählte er lustige Geschichten und Anekdoten, die uns bestimmt im Gedächtnis bleiben werden. Da wir gerade ein Olympisches Jahr haben, durfte die Besichtigung der 51 Medaillen von Cottbuser Sportlern nicht fehlen. Bewundern konnten wir sie auf dem „Walk of Medals“ gleich neben dem Rathaus. Tellergroße Plaketten waren dort im Bürgersteig eingelassen.

Mein Fazit: Auch kleine Städte haben ihren besonderen Reiz! Es war ein gelungener Ausflug mit optimalem Wetter!

Hannelore  B.

Gelungener Tagesaufflug nach Cottbus 

Zu einem Besuch des Cottbuser Postkutschers und des Fürsten Pückler in Cottbus machten sich am 11. August 14 Mitglieder unseres Chapters auf. Ilona hatte den Tagesausflug bestens vorbereitet. Mit dem Regionalexpress und dem Stadtbus erreichten wir problemlos unsere Ziele. 

An der Stadthalle empfing uns als Stadtführer tatsächlich der Postkutscher - allerdings ohne seine Postkutsche, dafür aber mit viel Charme. Er lud uns alle sogleich ein, nach Cottbus umzuziehen. Denn die Stadt war soeben unter die 100.000 Einwohnergrenze gerutscht und hatte damit das Prädikat “Großstadt” verloren. Deshalb ist man nicht nur auf junge Leute und Familien, sondern auch auf Senioren erpicht. Doch auch die Zuzugsprämie der Stadt in Höhe von 150 Euro animierte niemanden von uns. Mit launigen Worten und unzähligen Schätzfragen führte uns der Postkutscher durch die Altstadt, beim Überqueren größerer Straßen mit Hilfe eines Posthornsignals und unter der Assistenz von einer unserer weiblichen Teilnehmerinnen. Der Autoverkehr hatte zum Glück nur ein sehr geringes Aufkommen.

Im ausgedehnten Schlosspark im Stadtteil Branitz marschierten wir wegen unserer hungrigen Mägen schnurstracks zum Restaurant Cavalierhaus. Dort stand auf der Speisekarte nicht nur das berühmte Fürst Pückler Eis, das sich einige von uns am Nachmittag auch schmecken ließen, sondern auch Fürst Pückler Pilsener - eine Überraschung, denn für sein Bier ist der Fürst eigentlich nicht bekannt.

Die See- und Landpyramide sowie die verschiedenen Kuriositäten im Park schauten wir uns selbstverständlich an. Einige besichtigten auch das Schloss mit seinem stilechten Interieur. Zum Glück ging in dem weitläufigen Park niemand verloren, so dass wir gut gelaunt wieder mit dem Stadtbus und dem Regionalexpress heim reisten und auf einen schönen Tagesausflug zurückblicken konnten.

Wolfgang G.

 

Juli 2016 - Besuch aus Kuala Lumpur

Im November 2015 konnte ich einige Tage als Homestay   in Kuala Lumpur bei Yen verbringen, die im Studenten Chapter von PTPI an einer Internationalen Schule mitarbeitet.

Im Juli 2016 war sie dann in Europa. Wir haben uns zunächst in Barcelona getroffen und sind anschließend gemeinsam nach Berlin geflogen, wo Yen für eine Woche mein Gast war.

Bei einem Treffen mit einigen unserer Mitglieder hat Yen von ihren People to People Aktivitäten in Malaysia erzählt. Der größte Unterschied zu unserem Chapter ist wohl der, dass es in KL kein Erwachsenen Chapter gibt, sondern „nur“ ein Jugend Chapter, das an der Internationalen Schule Sri Khdu angesiedelt ist. Die Jugendlichen engagieren sich in unterschiedlichen, vor allem aber in sozialen Projekten. Leider ist es bisher noch nicht gelungen, dieses Engagement nach der Schulzeit fortzuführen, da viele von ihnen Kuala Lumpur und auch Malaysia zum Studium oder aus beruflichen Gründen verlassen.

Da Yen geschichtlich und kulturell sehr interessiert ist, war die Woche in Berlin für sie einfach zu kurz, und sie hat versprochen, zur Eröffnung des Pergamon – Altars wiederzukommen. 

Uta Zacharias

 

Growing old is mandatory, growing up is optional, maintaining a sense of humor is therapeutic.